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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Sedisvakantismus


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Der Begriff Sedisvakantismus (von lat.: sedes Sitz; vacans leer) bezeichnet jene Auffassung dass es gültigen Papst gebe. Der Sedisvakantismus tauchte in der wiederholt auf. So gab es in der immer wieder Gruppen die den Papst ablehnten sich deshalb abspalteten meist aus theologischen aber aus formalen Gründen. Der Sedisvakantismus stellt eine zwischen der papsttreuen Haltung und der grundsätzlichen des Papsttums dar: das Papsttum wird zwar solches anerkannt nicht aber ein bestimmter Papst. Sedisvakantismus führte in der Kirchengeschichte mehrmals zu sobald von den Sedisvakantisten ein zweiter Papst wurde. Aus der Sicht des nicht anerkannten befinden sich Sedisvakantisten im Schisma .

Man unterscheidet ferner zwischen einer natürlichen Sedisvakanz durch das Ableben des Papstes und außerordentlichen Sedisvakanz die bedeutet dass der gerade "Papst" nicht wirklich Papst ist.

Sedisvakantismus heute

Der Sedisvakantismus zu Ende des 20. Beginn des 21. Jahrhunderts ist im wesentlichen traditionalistischen katholischen Kreisen verbreitet. Nach Auffassung der Sedisvakantisten gibt es in der Kirche zur eine (außerordentliche) Sedisvakanz . Hinsichtlich des Beginns der Sedisvakanz gibt bei den Sedisvakantisten mehrere unterschiedliche Meinungen genannt beispielsweise der Beginn des Pontifikats Paul des VI. oder der Beginn des Pontifikats Johannes Paul des II. . Inhaltlich wird die Auffassung meist mit theologischer Kritik begründet. In diesem Zusammenhang lehnen Gruppen die Liturgiereform und das 2. Vatikanische Konzil ab. Bekannte Sedisvakantisten sind Eberhard Heller der Zeitschrift "Einsicht" und der Priester Günther Storck . Der Sedisvakantismus führte zur Ausrufung der Gregor XVII. (Clemente Domiguez y Gomez) und Pius XIII. (Lucian Pulvermacher) und zur Gründung der Palmarianisch-Katholischen Kirche .

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