Die See-Elefanten ( Mirounga ) sind die größten Robben der Welt. Es gibt zwei einander ähnliche Arten: den Nördlichen See-Elefanten ( Mirounga angustirostris ) an der Westküste Nordamerikas und den Südlichen See-Elefanten ( Mirounga leonina ) in der Subantarktis.
Kennzeichnend für See-Elefanten ist die rüsselartig Nase der Männchen. Dieses Merkmal fehlt den und jüngeren Männchen. Nach ständigem Wachstum erreicht Rüssel etwa im achten Lebensjahr die volle und hängt dann über dem Maul mit Nasenlöchern nach unten. Zur Paarungszeit kann dieser durch erhöhte Blut- und Luftzufuhr noch einmal vergrößert werden.
Die Größenunterschiede zwischen Männchen und Weibchen beträchtlich. Ein Bulle kann sechseinhalb Meter lang eine Kuh nur dreieinhalb Meter. Das Gewicht Männchens liegt bei dreieinhalb Tonnen das eines bei maximal 900 kg.
Zur Paarungszeit sammeln sich die ansonsten einzelgängerischen See-Elefanten zu großen Kolonien. Ein Bulle dabei auf zehn bis zwanzig Kühe. Um Besitz eines Harems tragen die Bullen heftige aus. Dabei werden jüngere und schwächere Bullen den Rand der Kolonie verdrängt wo sie Bedingungen vorfinden. Doch sind sie ständig in und versuchen immer wieder eine Paarung einzugehen über Wochen immer wieder zu erneuten Kämpfen Unter dem Schutz eines dominanten Bullen werfen Kühe ihren Nachwuchs der im Vorjahr gezeugt ist. Sie sorgen einige Wochen für die ehe sie sich mit den Bullen erneut
Will ein Bulle sich mit einer paaren legt er seine Vorderflosse über sie beißt ihr in den Nacken. Hiernach beginnt Kopulation. Wenn die Kuh sich wehrt wälzt der Bulle auf sie und macht sie seinem Gewicht bewegungsunfähig.
Die ständigen Kämpfe führen ebenso wie brachialen Kopulationen dazu dass Jungtiere durch alte erdrückt werden. Dadurch stirbt alljährlich in einer eine große Zahl von Kälbern.
Die Nahrung der See-Elefanten sind Fische Tintenfische.
Die nördliche Art war einst lückenlos der Westküste Nordamerikas von Alaska bis Baja California verbreitet. Im 19. Jahrhundert setzte die Abschlachtung der Tiere ein da man ihren kommerziell nutzen wollte. Jedes Jahr fielen Tausende den Jägern zum Opfer so dass man nördliche Art letztlich für ausgestorben hielt. Eine winzige Herde von weniger als hundert Tieren hatte auf der mexikanischen Insel Guadalupe überlebt. Als diese entdeckt wurde die Art unter Schutz gestellt. In 1930ern gingen erstmals See-Elefanten zur Paarung auf kalifornischen Channel Islands an Land. Inzwischen gibt es die wieder nordwärts bis Vancouver Island . Die Bestände nehmen jährlich um etwa % zu so dass man den Nördlichen nicht mehr für ernsthaft gefährdet hält. Allerdings die zwischenzeitliche Beinahe-Ausrottung zu einer extremen genetischen aller Individuen geführt (siehe genetischer Flaschenhals ) die bei veränderten Bedingungen für die von Nachteil sein könnte.
Die großen Kolonien der südlichen Art sich auf folgenden Inseln die in einem um die Antarktis liegen: Südgeorgien Kerguelen Heardinsel Macquarie. Außerhalb der Paarungszeit findet man Individuen auch an den Küsten Südafrikas Australiens Patagoniens und der Antarktis. Die Art war 19. Jahrhundert ebenfalls starker Verfolgung ausgesetzt war nie so stark bedroht wie der Nördliche Insgesamt gibt es heute etwa 750.000 Individuen denen mehr als die Hälfte auf Südgeorgien