Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 16. Dezember 2019 

Seehund


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Seehund

Seehund

Systematik
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung : Hundeartige (Cynoidea)
Familie : Hundsrobben (Phocidae)
Gattung : Phoca
Art : Seehund ( P. vitulina )

Der Seehund ( Phoca vitulina ) ist eine in allen nördlich-gemäßigten Meeren Robbe aus der Familie der Hundsrobben .

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Seehunde sind allemal verglichen mit der an deutschen Küsten verbreiteten Robbe der Kegelrobbe kleine und schlanke Robben (Männchen etwa cm Weibchen 140 cm Gewicht 150 bzw. kg). Von der Kegelrobbe sind sie auch ihren rundlichen Kopf unterschieden. Die Färbung ist sehr variabel; in deutschen Küstengewässern sind Seehunde gefärbt und haben unregelmäßig über den Körper schwarze Flecken.

Lebensraum

Der Seehund kommt auf der Nordhalbkugel Atlantik und Pazifik vor. Er bevorzugt Küsten mit trockenfallenden auf denen er vor Feinden sicher ist. findet ihn aber auch an geschützten Felsküsten.

Lebensweise

Seehunde sind sehr gute Schwimmer die zu 200 m tief und 30 Minuten tauchen können. Für gewöhnlich dauert ein Tauchgang selten länger als drei Minuten. Ausgewachsene Seehunde ausschließlich Fische und zwar Heringe Sardinen Dorsche Lachse Stinte und Plattfische. Jüngere Seehunde ernähren sich einem Großteil auch von anderen Meerestieren wie Krebstieren und Mollusken . Im Wasser sind Seehunde einzelgängerisch auf kommen sie oft zu kleinen Gruppe zusammen. sind jedoch keine sozialen Tiere und reagieren auf Berührung durch Artgenossen.

Die Tragzeit beträgt 8-12 Monate. Es nur ein Jungtier geboren. Bei der Geburt das Jungtier etwa 10 kg schwer und cm lang. Es wird etwa fünf Wochen und dann allein gelassen.

Schutz

Von Bewohnern der Küsten wurde der zum Nahrungserwerb zum Fell- und Ölgewinn seit gejagt. Seit dem 20. Jahrhundert sind Seehunde ihrem Bestand reduziert. Faktoren sind eine allgemeine der Meere Verlust des Lebensraums durch menschliche der Küsten und vermindertes Nahrungsangebot durch industriellen der den Meeresboden nachhaltig zerstört. Fischer jagen Seehunde weil sie in ihnen Konkurrenten sehen.

Unterarten

Es werden geographisch fünf Unterarten unterschieden:

Die Largha-Robbe wurde früher als Unterart Seehundes heute aber als selbständige Art eingestuft.

Seehunde in Nord- und Ostsee

In der Nordsee ist der Seehund allgegenwärtig. Hier ruht bei Ebbe im Watt während er bei auf Fischfang geht. Bis in die 1970er Seehunde im Wattenmeer bejagt; seit Einstellung der haben sich die Bestände von einem bedrohlichen wieder erholt. So gibt es im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer geschätzte 7000 Seehunde. Wie empfindlich der immer noch ist zeigte eine Seuche im 1988 bei der es sich wahrscheinlich um Abart der Hundestaupe handelte und die zwei der gesamten Population dahinraffte. Eine Wiederholung der mit allerdings weniger katastrophalen Ausmaßen geschah 2002.

Ein Problem für die Seehunde des sind auch Touristen die im Watt wandern auf junge Seehunde stoßen. Die Muttertiere lassen Jungen oft für lange Zeit allein. Wenn dieser Zeit Touristen auf die Jungen stoßen das Junge berühren oder gar streicheln wird Mutter das mit Menschengeruch behaftete Junge höchstwahrscheinlich mehr akzeptieren. So ein Jungtier das seine dauerhaft verloren hat wird als "Heuler" bezeichnet. Bewachung aller jungen Seehunde durch Mitarbeiter des wie sie bei jungen Kegelrobben nach Möglichkeit ist nicht machbar. Die betroffenen jungen Seehunde in Deutschland in Aufzuchtstationen aus denen sie der Aufpäppelung wieder in die Freiheit entlassen Solche Aufzuchtstationen gibt es auch in den Niederlanden während es in Dänemark üblich ist Heuler zu töten.

Auch in der Ostsee gibt es Seehunde. Hier sind sie eine extreme Seltenheit; der Gesamtbestand wird auf Tiere geschätzt womit Seehunde in der Ostsee seltener als Kegel- und Ringelrobben sind. Die Ostsee-Seehunde leben an den dänischer Inseln und des südlichen Schwedens . Umherwandernde junge Seehunde kommen manchmal auch deutsche Ostseeküsten.

Weblinks



Bücher zum Thema Seehund

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Seehund.html">Seehund </a>