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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Mai 2013 

Seekarte


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Eine Seekarte ist eine Karte die für die Schifffahrt die Seewege Untiefen Seezeichen Fahrrinnen etc. von einem bestimmten Seegebiet (z.B. wiedergibt.

Eine Seekarte enthält u.a.

  • die Konturen der Küsten und Inseln
  • Tiefenlinien z.B. alle 5 m
  • alle Seezeichen als genormte Symbole
  • bei Leuchtfeuern Angaben in welchem Sektor Leuchtfeuer in welcher Farbe und in welchem leuchtet
  • Wracks
  • Warnungen wo die Tiefenangaben unzuverlässig sind
  • Verkehrstrennungsgebiete sozusagen die "Autobahnen zur See" denen man immer wartepflichtig ist wenn man kreuzt
  • militärische Sperrgebiete
  • Kabel und Pipelines damit dort nicht wird
  • die wichtigsten Ortschaften an der Küste
  • ein Gitternetz typischerweise mit der Maschenweite sm

Das Land ist beige eingefärbt der hellblau ansonsten haben Seekarten einen weißen Hintergrund.

Eine Seekarte ist eine Mercator-Karte also Projektion der Erdkugel vom Erdmittelpunkt auf einen Insofern sind arktische und antarktische Gebiete stark dargestellt.

Die amtlichen Seekarten werden in Deutschland Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) herausgegeben.

Der Gebrauch einer (auf Papier gedruckten) sofern man sie überkaupt noch benutzt erfordert Bleistift einen Stechzirkel zwei Kursdreiecke (mit Geo-Dreiecken sowie Peil-Instrumente wie

  • Kreisel-Töchter mit Peil-Diopter (meistens)
  • Radar-Gerät
  • Sichtfunkpeiler
  • Sextant (eher selten)
in Verbindung mit einem Fernglas um anzupeilenden Seezeichen zu identifizieren. Es werden nach Verfahren nacheinander Positionen in der Seekarte geometrisch indem man jeweils drei Linien zum Schnitt Sie sollten sich theoretisch alle im gleichen schneiden bilden stattdessen jedoch ein Fehlerdreieck. Optisch Positionen werden mit einem kleinen Kreis umgeben per Funknavigation ermittelte mit einem kleinen Dreieck. Positionen werden mit der jeweiligen Uhrzeit beschriftet die Kurslinie verbunden.

Seekarten werden meist plan verkauft da mit gefalteten Karten schlechter bei der Navigation zurechtkommen würde. Sie werden auch nur in horizontalen Schubladen gelagert also keinesfalls gerollt.

Zur Zeit laufen Bestrebungen die Seekarten einer elektronische Datenbasis aufzubauen.

Seekarten auf Papier werden mit Einführung modernen GPS -Systeme elektronischer Seekarten und kompletter elektronischer Navigationssysteme seltener gebraucht. Die Entwicklung geht dahin die Seekarte und das Radargerät in ein- und Anzeigegerät zu vereinen.

Großer Nachteil der alten Papierkarten war aufwendige Nachführung der Karten durch den Schiffsnavigator. musste die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und herausgegebenen Nachrichten für Seefahrer (NfS) von Hand die Karten eintragen. Dabei musste jedes z.B. Wrack oder Strömungsänderungen in die Karte für Laufendhaltung exakt übertragen werden. Bei den elektronischen wird diese ungeliebte und zeitraubende Arbeit automatisch Updates des Kartenmaterials erledigt.

Siehe auch: Flusskarte




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