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Seele


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Auferstehung meint i.A. nach vorherrschender christlicher Prägung Wiedervereinigung der zuvor durch den Tod vom Leib getrennten unsterblichen Seele mit ihrem nunmehr wiederhergestellten und nicht verweslichen Leib . Es handelt sich also nicht einfach eine Rückkehr in das alte durch den beendete Leben.

Inhaltsverzeichnis

Auferstehungsbegriff des Kynismus

Der Kynismus geht auf den griechischen Philosophen Diogenes zurück (3. Jahrhundert vor Christus). Die verbanden dessen Weltanschauung mit anderen Philosophien wie Stoa und integrierten auch Elemente der griechischen Mythologie . Sie verehrten zum Beispiel den Halbgott Herakles und praktizierten Mysterienkulte um Tod und Auferstehung.

Auferstehungsbegriff des Zarathustrismus

Im Zarathustrismus (auch: Zoroastrismus ) nach Zarathustra gelangen die Seelen nach dem Tod an die Činvat-Brücke . Hier wird Gericht über Gute und gehalten. Für den rechtschaffenen Menschen ist die breit wie ein Pfad für den anderen wie eine Messerspitze. Die Guten gelangen in seligen Gefilde des Paradieses Garodemäna (später Garotman) des "Orts der (siehe auch: Himmel ); die Seele des Bösen aber gelangt den "schlechtesten Ort" d. h. in die Hölle . Parallelen zur späteren christlichen Lehre vom Gericht und zur Eschatologie im Islam sind unverkennbar.

Auferstehungsbegriff des Christentums

Der Glaube an die fleischliche Auferstehung Jesu Christi ist das zentrale und charakterisierende Element Christentums . Dies wird im Osterfest dem bedeutendsten Fest der Christenheit gefeiert. gibt es im Christentum die traditionelle Lehrauffssung jeder Mensch am Jüngsten Tag auferstehen wird. Das mögliche Empfinden dass Tod endgültig und eine Bedrohung sei von Erbsünde oder Erbschuld überschattet ist eine existenzielle für viele christliche Menschen. Es ist eine Funktion der christlichen Religion diese Beunruhigung in der Glaubensgemeinschaft ihrer zu mildern oder aufzuheben. Den Christen ist dank der bezeugten Auferstehung Jesu Christi im Neuen Testament der Bibel keine Jenseitsvertröstung sondern kraftvolle lebensspendende (Leben nach dem Tode) Glaubensbotschaft im zur religiösen Lehrmeinung der erbsündlichkeit aller Menschen. "(...)Unter allen erhaltenen Auferstehungsberichten nicht zwei überein.(...)" (aus dem als Standardwerk Buch:: Campenhausen H.v.: Die Entstehung der christlichen Tübingen 1968.) Im Lukasevangelium fährt Jesus gleich seiner Auferstehung in den Himmel auf in Apostelgeschichte nach 40 Tagen und im ursprünglichen nicht ergänzten Markusevangelium fehlt die Auferstehung gänzlich. heiligen Augustinus ist folgendes überliefert:"(...)Wahrlich wäre es wegen der Autorität der katholischen Kirche so ich dem Evangelium keinen Glauben schenken.(...)"

Bezüglich der Offenbarung des Johannes des Neuen Testaments der Bibel erfolgt dem Tode das persönlichen Gericht zu Himmel Hölle oder Fegefeuer und am Jüngsten Tag das allgemeine an dem alle Menschen einen erneuerten Leib Es gibt im Christentum jedoch auch die das dieses Gericht für alle Menschen stellvertretend Jesus am Kreuz als blutiges Menschenopfer in zum Lammopfer des Pessach-Festes des Judentums zu (Jesus ist Lamm Gottes siehe Agnus Dei durch die römische Besatzungsmacht vollzogen worden

In modernen Strömungen der Theologie gibt es die Sprechweise vom "Selbstgericht" nicht Gott verurteilt gegen den Willen des sondern in der Schau Gottes vollzieht der sein Ja oder Nein zu Gott endgültig eine Entscheidung die er bereits auf Erden getroffen hat. Manche Christen halten heute die Auferstehung da sie allen bisherigen Erfahrungen der widerspricht für einen geschichtlichen Mythos und nicht für das Zentrum ihres Glaubens . Aufgrund deutlicher biblischer Worte (vor allem Korinther 15) der frühen Glaubensbekenntnisse und (für die protestantischen Kirchen) der der Reformationszeit kommen allerdings alle christlichen Konfessionen um eine Diskussion dieses Bekenntnisses nicht Insbesondere in der Theologie der Befreiung wird realutopische Gehalt dieser Tradition betont: die Transzendentalität innerhalb dieses Lebens.

Auferstehungsbegriff des Judentums

Das Judentum entwickelte nie eine eindeutige Vorstellung über Geschehen im Jenseits nach dem Tode. Es haben sich wesentlich zwei Lehrmeinungen herausgebildet die sich auf unbestimmte Menge von Hinweisen in der hebräischen beziehen. Die eine nimmt an das die Seele unbefleckt durch Geburt und Tod wieder zu Gott zurückkehrt. Sie geht von der der Seele aus und davon dass dies dem Tod unabhängig vom Körper weiterlebt (Proverbien 28; Schabbat 152b). Die anderte nimmt die der Toten an d.h. die Menschen sterben Leib und Seele aber werden in der Zeit wiederbelebt und leiblich auferstehen (daniel 12 Sanhedrin 10 1). Weiterhin gab es eine dieser beiden Lehrmeinungen zur folgenden dass nämlich Seele den Tod des Menschen überlebe und zur messianischen Zeit weiterlebe und sich schliesslich dem Körper neu vereinige und leibhaftig auferstehe. modernen Judentum spielt der Auferstehungsglaube überwiegend keine mehr sondern vielmehr die Unsterblichkeit der Seele da göttlich nicht befleckt werden könne. Genaueres die Wesenhaftigkeit der Seele nach dem Tod das Judentum nie spezifiziert.

Auferstehungsbegriff des Atheismus

Im Atheismus wird die Wiederauferstehung von toten Menschen als mit den Ergebnissen der Naturwissenschaft und der evidenten Alltagserfahrung unvereinbar und abgelehnt.

Auferstehungsbegriff des Zarathustrismus

Die Schöpfungsgeschichte des Zarathustrismus besagt das Ahura Mazdā in den 3000 Jahren durch einen langherrschenden Windhauch zuerst eiförmigen Himmel und daraufhin die Erde und Pflanzen erschuf. In dem zweiten Zyklus von Jahren entstanden die Urstiere und danach der Dann ist der Einbruch des Anramainyu erfolgt den Urmenschen und den Urstier tötet und Periode des Kampfes eröffnet die ihr Ende mit der Geburt des Zarathustra erreicht. Und da an werden wieder 3000 Jahre vergehen der Heiland Saoschjant geboren wird welcher die Geister vernichten Und eine neue unvergängliche Welt wird; auch die Toten sollen dann auferstehen.

Literatur

  • Frans Hinkelamert Das Reich des Lebens das Reich des Todes: Leben und Tod der christlichen Botschaft. In: ders.: Die ideologischen des Todes. zur Metaphysik des Kapitalismus. Münster: (1985) S. 163 ff

  • W. Gunther Plaut (Hrsg.); "Die Tora. jüdischer Auslegung." Band 1 Genesis; Gütersloh 1999

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