Idyllisch gelegen zwischen leicht hügeligem Harzvorland dem größten norddeutschen Mittelgebirge versteht es sich wegen der günstigen Verkehrslage an der A7 das "Tor zum Harz ". 1886 wurde in Seesen der Harzklub der heute in rund 90 Zweigvereinen mit 16.000 Mitgliedern das Harzer Brauchtum pflegt und im Harz unterhält. So ist der Fremdenverkehr mittelständischen Unternehmen mit den Schwerpunkten in der ("Züchner" und "Schmalback Lubeca") und Nahrungsmittelindustrie ("Sonnen-Bassermann") der renommierten Schildauklinik wesentlicher Wirtschaftsfaktor.
Alljährlich findet am ersten Septemberwochenende eines größten norddeutschen Historienfest statt das "Sehusa Fest" Sehuson d.h. Seehausen ist der mittelalterliche Name der Stadt der namenstiftende See ist mittlerweile verschwunden).
Wegen ihrer herausragenden Akustik bietet die Kirche regelmäßig den Rahmen für klassische Musik oft hochkarätigen Orchestern (wie dem Sinfonia Varsovia) Einzelkünstlern (wie in der Vergangenheit Ludwig Güttler Yehudi Menuhin ).
Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind
Wilhelm Busch der von 1898-1908 seine letzten Lebensjahre dem Seesener Stadtteil Mechtshausen verbrachte
Heinrich Engelhard Steinway der in Seesen 1836 sein erstes baute und 1850 in die USA zog die weltbekannte Klaviermanufaktur "Steinway & Sons" zu
Louis Spohr Geigenvirtuose und Komponist der seine Kinderjahre 1786 - 1796 in den Mauern der verlebte und
Hermann Menge Altphilologe Wörterbuchherausgeber Autor zweier Repetitorien und einer geschätzten Bibelübersetzung der 1841 in Seesen geboren ist.