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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Seeskorpione


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Als Eurypteriden (Eurypterida) oder Breitflosser wird eine ausgestorbene von Kieferklauenträgern (Chelicerata) bezeichnet die gemeinsam mit den (Xiphusura) in das Taxon der Merostomaten (Merostomata) werden. Diese Gruppe wird den anderen Spinnentieren als eigene Klasse gegenüber gestellt.

Wie die Schwertschwänze waren auch die primär Meeresbewohner und wurden vom Ordovizium bis zum Perm auch nur dort nachgewiesen. Danach etablierten sich auch im Brack- und im Süßwasser konnten einige Arten auch kurzzeitig auf dem überleben. Mit über 2 Metern Körperlänge stellen Arten dieser Gruppe wie etwa Eurypterus spec. die größten bekannten Gliederfüßer (Arthropoda) überhaupt dar.

Die Eurypteriden hatten einen schmalen Panzer einem nur wenig gegliederten Kopfschild ( Prosoma ) und einem Hinterleib ( Opisthosoma ) mit zwölf Segmenten . Die Beine und anderen Gliedmaßen setzten bei den heutigen Spinnen und ihren Verwandten am Prosoma an das hinterste Beinpaar war großen Schwimmbeinen umgebildet. Die vordersten Beinglieder sowie Cheliceren waren mit zangenartigen Strukturen und Zähnen die ein Festhalten der Beute ermöglichte entsprechend die Eurypteriden als gefährliche Beutegreifer der damaligen betrachtet werden.

Sehr detailliert erhaltene Exemplare der Gattung Eurypterus konnten bereits 1898 aus Dolomitgestein des Silur auf der Insel Ösel ( Estland ) gefunden. An diesen Tieren konnten feinste entdeckt werden unter anderem die Genitalanhänge der und Weibchen am zweiten Segment des Hinterleibes.




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