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Seidenraupe


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Die Seidenraupe ist die Larve des Seidenspinners ( Bombyx mori ) eines Schmetterlings dessen Kokon aus einem einzigen langen Seidenfaden besteht.

Der Seidenspinner ist ursprünglich in China beheimatet. Im Gegensatz zum Schmetterling der oder perlgrau ist und blass gelbbraune Querstreifen den Flügeln besitzt ist die Raupe schwarzbraun gefärbt wird aber nach der Häutung perlgrau teils ins Bräunliche teils ins neigend. Einige Rassen sind schwärzlichgrau oder samtschwarz oder am Körper dunkel quergestreift. Der elfte Körperring besitzt der Rückenseite einen Hautzapfen (Sporn) und vom bis zu diesem Zapfen verläuft ein bläulichgraues dem Rückengefäß oder Herzen entsprechend. Auf der des dritten und achten Ringes finden sich halbmondförmige Flecke welche aber bei einigen Rassen

Die Seidenraupe häutet sich viermal und Tage nach dem Ausschlüpfen aus dem Ei sie spinnreif. Die Spinndrüsen der Raupe bestehen einem vielfach gewundenen Schlauch dessen hinterer Teil aus Proteinen bestehende Seidenmaterial absondert welches durch dünne zu der im Kopf gelegenen Spinnwarze und da aus dem Körper geleitet wird. Indem Raupe das an der Luft sofort zu Faden erhärtende Protein-Material aus den Spinnwarzen austreten und dabei mit dem Kopfe charakteristische Bewegungen legt sie um sich herum Fadenwindung um In kurzer Zeit ist sie von einem Seidengespinst dem Kokon eingeschlossen der aus einem einzigen langen besteht der bis zu 3.000 m lang kann. Der Kokon ist länglich-oval bei den Rassen strohgelb bei den japanischen Rassen grünlich den Weißspinnern weiß. Acht Tage nach dem verpuppt sich die Seidenraupe nach weiteren acht schlüpft der Schmetterling wobei er den Kokon eine bräunliche Flüssigkeit an einer Stelle auflöst.

Der Mensch macht sich die Fähigkeit Seidenraupe für die Erzeugung von Seidengarn zunutze. Raupen werden zur Gewinnung von Seide in Japan Indien und in Südeuropa gezüchtet. Durch erhält man bei den Seidenfäden unterschiedliche Farben goldgelbe und andere Nuancen.



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