Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Sekundärradar (Kurzform zivil: "SSR" für Secondary Surveillance oder militärisch "IFF" für Identification Friend or bietet zusätzliche Informationen über ein Flugzeug welches ein herkömmliches (Primär-) Radar nicht bzw. nicht in der Qualität kann. Es gibt verschiedene Abfrage- /Antwortmodis je welche Information vom Flugzeug abgefragt werden soll.
Es sind zur zeit 7 verschiedene genormt: 4 militärische (1 2 3 4) 3 zivile (A B C S) wobei 3 und Mode A identisch sind.
Mode A (zivil) oder der identische Mode 3 (militärisch): "Kennung" oder " Squawk " Anfrage: zwei Impulse mit 8µs Abstand Eine vierstellige Zahl welche vom Piloten eingegeben drei Bit BCD-Kodiert . Eine art Flugnummer
folgende Squawks sind für Notfälle Reserviert: = Entführung 7600 = Funkausfall 7700 = Notfall Der Squawk "0021" wird zumindest in für Sportmaschinen in den unteren Höhenbereichen genutzt.
Mode C (zivil): "Flughöhe" Anfrage: zwei Impulse mit Abstand Antwort: Dieser Wert wird direkt vom des Piloten ausgelesen in 100 fuß schritten und drei Bit BCD-Kodiert gesendet.
Mode S (zivil): Anfrage: vier Impulse mit zum variablem Abstand Antwort: bis zu 112Bit die Informationen wie Kurs Geschwindigkeit oder Ausweichemfehlungen vom Kollisionswarnsystem enthalten können. Der genaue Inhalt kann Fluglotsen aus einem Pool von möglichkeiten ausgewählt
Die restlichen zivilen Modes spielen heutzutage Rolle mehr. Der militärische Mode 4 ist für zivile Geräte nicht auswertbar die Antworten kodiert sind und der Inhalt ist.
Bei den Anfragen die generell auf gesendet werden ist jeweils noch ein kleinerer bei damit eventuelle Störungen durch benachbarte Radargeräte oder falsch eingestellte Antennen erkannt und eliminiert werden können. Die Anfrage wird durch Gerät namens Transponder im Flugzeug emfangen und auf 1030MHz einem Antworttelegramm beantwortet welches bei allen Modes "4" und "S" 20 3µs lang ist.