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Selbstbewusstsein


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Selbstbewusstsein hat wer sich seines Bewusstseins bewusst ist es gilt als typisch ( vgl. auch Reflexion (Philosophie) ). "Bewusstsein" hat nicht nur der Mensch auch Tiere mit gewissen einschränkenden Bedingungen auch Roboter ( vgl. auch Kybernetik ).

Nach Descartes identifiziert der Mensch im "Selbstbewusstsein" sich als ein denkendes Wesen . "Das Denken ... allein kann von mir getrennt werden." "Ich bin ... solange ich (Meditationen über die Grundlagen der Philosophie) Selbstbewusstsein ist danach der Fixpunkt von dem Wissen ausgehen muss.

Für Kant zeigt sich im "Selbstbewusstsein" die Doppelnatur Ich einerseits als Subjekt andererseits als Objekt. seiner selbst bewusst sein bedeutet dass das Subjekt das empirische Ich als Sache wahrnimmt. Subjekt ist hingegen das „ich denke“ das sich selbst als „Ding an sich“ setzt und dessen Charakter nicht erklärbar
„Ich bin mir selbst ein Gegenstand der und des Denkens ist ein synthetischer Satz a priori und der Grundsatz der Transzendentalphilosophie .“ (Vorlesungen über Metaphysik)

Bei Hegel bildet sich "Selbstbewusstsein" in der Anerkenntnis Anderen entsteht also in Abhängigkeit eines Gegenüberstehenden. "Das Selbstbewusstsein ist ... nur als ein "Selbstbewusstsein ... sieht ... sich selbst im (Phänomenologie des Geistes) Hegels Überlegungen zur vom Anderen und dessen Anerkenntnis münden letztlich eine Dialektik von Herrschaft und Knechtschaft .

Der nachfolgende Text ist ein philosophischer Aufsatz zu (teils streitigen) Aspekten des Selbstbewusstseins.

Inhaltsverzeichnis

Das Selbstbewusstsein aus der Sicht des Realismus

Selbstbewusstsein ist danach die Fähigkeit des Geistes nicht nur das in seiner Reichweite und von ihm selbst verschiedene Seiende sondern seine eigenen Akte sowie sich selbst zu Es ist damit ein reflexives Wissen um (wie die eigene Wahrnehmung den eigenen Leib das eigene Erkennen und Wollen die Realität und Geschichte und vor allem die Person) als solche . Das Selbstbewusstsein kann sich im allgemeinen alle Akte des Erkennens und Wollens beziehen allem natürlich auf die geistigen. Selbstbewusstsein ist geistiges „Wissen vom Wissen und Wollen"; es zu wissen dass und im allgemeinen auch und wie man weiß und will. Einzig zum Selbstbewusstsein fähige Mensch und nicht das Tier kann die Bedeutung und den Sinn eigenen Handlungen im vollen Sinn erkennen und deshalb auch für sie verantwortlich.

Reflexion

Wie ist nun dem Geist die Tatsache der Reflexion im allgemeinen und der Selbsterkenntnis im möglich? Die Möglichkeit der Betrachtung der eigenen und letztlich des eigenen Seins geht auf Unteilbarkeit des Geistes und seine innere Unabhängigkeit der Materie bzw. dem Zusammengesetzten zurück. Nur der Geist einfach und in seinem Sein seinem erkennenden und wollenden Wirken nicht an Zusammengesetzte bzw. den Leib gebunden ist kann sich vollständig auf sich selbst „zurückbeugen". Während eigenen Akte im sinnlichen Bewusstsein zwar bereits miterlebt werden ist es erst das geistige das sie ihrer Natur nach erfassen kann. der Geist zunächst die auf die ihm Dinge gerichteten Erkenntnis- und Strebeakte als die erfaßt gelangt er nachfolgend zur Erkenntnis seiner Bezüglich der Selbsterkenntnis muß zwischen dem dem Sein nach und dem für den Menschen Ersten bzw. Früheren unter-schieden werden (Vgl. Physik I 1 (184 a ff.). Dem nach ist der Geist vor dem Erkenntnisakt. Gang der Selbsterkenntnis nimmt jedoch seinen Anfang für den Menschen Früheren d.h. den bewussten bzw. Erkenntnisakten. Erst dann folgt in der Erkenntnis die Erfassung des ursächlichen Trägers dieser Die Reihenfolge der Erkenntnis ist also: 1. Gegenstand bzw. das Seiende 2. der Erkenntnisakt solcher und 3. der Geist bzw. das Ich .

An dieser Stelle ist auch darauf dass das geistige Bewusstsein bzw. Selbstbewusstsein die Rolle für die Erkenntnis von Evidenzen spielt. Nicht das (sinnliche) Erleben der Akte als solcher sondern die geistige Rückbeugung Reflexion auf die Akte ist es die Evidenz (als solche) aufleuchten läßt.

Durch die philosophische Betrachtung ergibt sich dass nur das geistige Bewusstsein Reflexion und die das Wesen erfassende Selbsterkenntnis ermöglicht. Intakte Verhältnisse insbesondere des Gehirns sind nur Bedingungen indirekte Instrumentalursachen nicht Hauptursache des Selbstbewusstseins. Aus Grund bedeuten fehlende (neurobiologische oder verhaltensbiologische) Äußerungen Selbstbewusstseins nicht automatisch ein Fehlen des Selbstbewusstseins. dem Gesagten folgt dass das Gehirn nicht Sitz des geistigen Selbstbewusstseins sein Während das Gehirn (in verschiedene Untereinheiten) teilbar unbeständig ist sind dies das Selbstbewusstsein und Träger der Geist gerade nicht. Einheit Einfachheit Kontinuität des Selbstbewusstseins sind durch materielle und quantisierbare Größen und Vorgänge nicht erklärbar sondern eine einfache überstoffliche Größe nämlich die Geistseele Als eine Grundfähigkeit des Geistes kann sich nicht entwickeln bzw. graduell oder evolutionär entstehen.

Weil der Geist sich selbst erkennen so selbstbewusst „Ich" sagen kann spricht man Selbstbewusstsein auch von Ich-Bewusstsein. Der Träger dieses wird dementsprechend auch das „Ich" sowie das genannt wobei dabei die Subjektivität und „Innensicht" wird d.h. „Ich" und „Selbst" bezeichnen den Geist nicht so sehr als solchen sondern er zu sich selbst steht bzw. sich erkennt.

Person

Im Rahmen der philosophischen Betrachtung des und seiner Fähigkeit zum Selbstbewusstsein ist an Stelle darauf einzugehen dass der Mensch Person ist. Mit Boëthius läßt sich sagen: „Persona est rationalis individua substantia." Also: Person ist die individuelle rationaler bzw. vernünftiger Natur. Das „individua" bedeutet zudem unteilbar und unmitteilbar d.h. nicht vererbbar reproduzierbar. Jede Person ist damit un-austauschbar und Weil die Vernunftbegabung auf eine unteilbare Substanz kann sich das Personsein nicht entwickeln. Jedes ist also entweder ganz oder gar nicht

Als Person kann der Mensch – Gegensatz zum Tier und zur Technik – besessen werden. Die Person bzw. die Personenwürde den höchsten innerweltlichen Wert dar. Auf ihr zu Recht Staats- und Rechtssysteme und auch jede seinsgerechte Technik-Bewertung muß an der Person nehmen. Es gilt jedoch zu beachten dass menschliche Person eben nur „vorletzter" Grund und des Handelns ist. Ontologisch und ethisch letzter erster) Grund ist und bleibt das absolute d.h. Gott . Die Entfaltung des geistigen Lebens der etwa in Form der Kultur zeigt den Unterschied zwischen Mensch und apersonalem Sein. Dass im übrigen nicht notwendig an Leibliches gebunden schlägt sich in folgender Definition nieder: „Ein das nicht nur erkenntnisfähig und frei sondern intentionaler affektiver Erlebnisse fähig ist und einen Bezug zu allen Seienden bis hin zum haben kann das nennen wir Person." (Josef

Weblinks

Verweise

Siehe auch: Bewusstsein Geist Kybernetik Reflexion



Bücher zum Thema Selbstbewusstsein

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