Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Stöchiometrie kommt aus dem Griechischen ("stoicheon" = Grundstoff und "metrein" = messen ). Die Stöchiometrie ist eines der grundlegendsten und einfachsten Hilfsmittel in der Chemie. Sie beruht auf Massenerhaltungssatz und beschäftigt sich mit der Frage quantitativen Informationen aus einer Reaktionsgleichung gewonnen werden
Bei den stöchiometrischen Rechnungen geht es darum die Menge an Edukt(en) zu berechnen die bei einer chemischen eingesetzt werden muss. Die Berechnung lässt sich auch so umkehren dass man bei Kenntniss Menge an Edukt(en) die Menge an Produkt(en) kann. Am leichtesten verständlich sind die grundlegenden an einem Beispiel zu illustrieren.
Beispielaufgabe
Wie viel Wasserstoff entsteht bei der Reaktion 1 g Lithium mit Wasser?
1. Schritt: Zuerst muss die Reaktionsgleichung für die Umsetzung erstellt werden. Eine Reaktionsgleichung beschreibt die nicht nur qualitativ ( Was? ) sondern auch quantitativ ( Wie viel? ). Deshalb muss man erst einmal wissen miteinander reagiert und die Edukte (Ausgangsstoffe) und Produkte (Endstoffe) bestimmen. Dies kann man zuerst einmal mit einer Wortgleichung machen ...
Lithium + Wasser --> Wasserstoff + Lithiumhydroxid
... um sich dann zu überlegen die Symbol-Schreibweise für die Stoffe lautet:
Li + H 2 O --> H 2 + LiOH
Damit die Umsetzung auch quantitativ richtig die Reaktionsgleichung beschrieben wird muss die Reaktionsgleichung werden momentan enthalten die Edukte 2 H-Atome bei den Produkten 3 H-Atome vorkommen:
2 Li + 2 H 2 O --> H 2 + 2 LiOH
Nun ist die Reaktionsgleichung richtig.
2. Schritt: Die Berechnung beruht auf dem Prinzip Proportionalität: Je mehr man einsetzt um so mehr man heraus . Man bestimmt deshalb die Massen der Moleküle die an der Reaktion beteiligt sind. verwendet man die Atommassen in der Einheit wie sie im Periodensystem zu finden sind.
2 Li
+
2 H 2 O
->
H 2
+
2 LiOH
m = 2 * 7u = 14u
m = 2 * (2 * + 16u) = 36u
m = 2 * 1u = 2u
m = 2 * ( 7u 16 u + 1u ) = 48u
So weiß man nun dass 7 Lithium zu 1 u Wasserstoff reagieren. Daraus man nun das Ergebnis berechnen:
Man kann in dieser Gleichung die u wegkürzen und sie nach x auflösen:
<math>x = \frac{1}{7} \cdot 1g \approx 0 </math>
Das Ergebnis der stöchiometrischen Rechnung ist dass für jedes eingesetzte Gramm 0 143 g Wasserstoff entstehen. Mit Hilfe Dichte kann man dann noch das Volumen entstandenen Wasserstoffs berechnen: Es entstehen 1 60 Wasserstoff.
Um jede beliebige Reaktion bilanzieren zu wird zu einer allgemeineren Schreibweise übergegangen. Für einfache chemische Reaktion lautet sie beispielsweise:
wobei v i die stöchiometrische Verhältniszahlen sind. Da sich eine Reaktion unterschiedliche Reaktionsgleichungen aufstellen lassen (CO 1/2O 2 -> CO 2 oder 2CO + O 2 -> 2CO 2 ) müssen vor der Bilanzierung die stöchiometrische festgelegt werden. Dabei gilt:
Edukte bekommen immer einen negativen stöchiometrische
Produkte einen positiven stöchiometrische Verhältniszahlen
und Begleitstoffen (Stoffe die nicht an Reaktion teilnehmen) bekommen eine stöchiometrische Verhältniszahl von
Bei der Reaktion verändern sich die (genauer die Molenbrüche (n)) der Reaktanten in Maße wie die stöchiometrischen Verhältniszahlen es vorgeben. stöchiometrische Bilanz für die Raktanten i und ergibt sich als:
ist Begriff aus der chemischen Reaktionstechnik und beschreibt wieviel Edukt bei einer reagiert. Mit dem Umsatz(grad) wird angegeben welcher eines Ausgangsstoffes beim Verlassen des Reaktors in chemische Stoffe durch chemische Reaktion umgewandelt wurde. Etwas mathematischer ausgedrückt; Der ist der Anteil der umgesetzten Menge einer i bezogen auf die eingesetzte Menge n i 0
<math> X_i ={ n_{i 0} - \over n_{i 0} } </math>
wobei n i die noch vorhandene Menge der Komponente ist
Sind mehrere Ausgangsstoffe beteiligt so wird Umsatzgrad per Konvention für denjenigen Stoff angegeben nicht im Überschuss vorliegt.
Einem chemischen Reaktor werden 100 Teile und 50 Teile "B" zugeführt. Die darin chemische Reaktion sei
A + B => C +
d.h. es reagiert jeweils ein Teil mit einem Teil "B" zu je einem "C" und "D". In diesem Fall würde Umsatz auf den Stoff "B" bezogen werden "A" im Überschuß vorliegt.
Wenn nun eine Mischung aus 90 "A" 40 Teilen "B" und je 10 "C" und "D" den Reaktor verläßt dann der resultierende Umsatzgrad 0 2 oder 20% es wurden 20% des in den Reaktor "B" ( (50-40)/50 = 10/50) in andere umgewandelt.
Ein Begriff aus der chemischen Reaktionstechnik . Mit der Ausbeute (Y) wird angegeben welcher Anteil eines beim Verlassen des Reaktors in das gewünschte (P) durch chemische Reaktion umgewandelt wurde. Sind mehrere Edukte beteiligt wird die Ausbeute bezogen auf die Leitkomponente angegeben. Die Leitkomponente ist per Konvention derjenigen der nicht im Überschuss vorliegt.
Einem chemischen Reaktor werden 100 Teile und 50 Teile "B" zugeführt. Die darin chemischen Reaktion seien
A + B => C +
2 C => E (Folgereaktion)
d.h. es reagiert jeweils ein Teil mit einem Teil "B" zu je einem "C" und "D". Außerdem können zwei Teile zu einem Teil "E" reagieren. In diesem würden Umsatzgrad und Ausbeute auf den Stoff "B" werden da "A" im Überschuß vorliegt.
Nun verläßt eine Mischung aus 60 "A" 10 Teilen "B" 20 Teilen "C" Teilen "D" und 10 Teilen "E" den In der ersten Reaktion wurden also je Teile "A" und "B" in je 40 "C" und "D" umgewandelt. Nach der zweiten wurden 20 Teile "C" in 10 Teile umgewandelt.
Hier wäre nun die Ausbeute an gleich 80% (oder 0 8) da 40/50 0 8. Die Ausbeute an "C" wäre gleich 40% (20/50) da ein Teil weiterreagiert
Selektivität ist ein Begriff aus der chemischen Reaktionstechnik . Die Selektivität einer chemischen Umsetzung oder Reaktors gibt an welcher Anteil des insgesamt Ausgangsproduktes unter Berücksichtigung der Stöchiometrie in das Zielprodukt umgesetzt wurde. In der Regel setzen nicht alle Moleküle zu dem gewünschten Produkt da durch Folge oder Konkurenzreaktionen andere Produkte können.
Der Begriff der Stöchiometriebegriff war ursprünglich zutiefst theologisch-alchemistischer Begriff weil das 200 Jahre Original Werk "Anfangsgründe der Stöchiometrie" das zwischen 1792 und in drei Bänden erschien primär ein Werk der christlich-platonischen Naturtheologie war in dem der Autor dieses Werkes Benjamin Richter (geb. 1762 - gest. 1807 Berlin) sich der Universalschemata der Weltseele im Timaiosdialog bedient um mit der Hilfe geometrischer und triangularer Zahlenfolgen Stöchiometriegesetze zu definieren. Den geometrischer Reihen in chemischen (stöchiometrischen) Verbindungen sah als christliche Gottesbeweise an ( was er seiner lateinischen Doktorarbeit als "Physicotheologiae probationes de dei" bezeichnete). Richter wollte die Chemie mit der gleichen Universalschemata mathematisieren mit deren Hilfe Johannes Kepler die Astronomie zu mathematisieren versucht Geometrische arithmetische triangulare Zahlenfolgen). Die gleichen Hexaeder Oktaeder mit deren Hilfe Kepler seine Planetenbahnen konstruierte Richter seine Salz- und Schneekristalle in Chemie um auf diesen Weise den Zusammenhang der Form von Kristallen und Planeten-Umlaufbahnen zu Die Mathematisierung der Chemie die wir heute "Stöchiometrie" bezeichnen sollte nach Richters Auffassung mit Mathematisierung der Musik durch Platons Timaiosdialog und der Mathematisierung der Astronomie durch Keplers Weltharmonik und vernetzt werden sodass zur Analyse eines Experimentes zugleich die Analyse der Planetenkonstellation stattfinden die zur Zeit des Chemie-Experimentes herrschte weil Planetenkonstellation über die von ihr ausgehenden Gravitationskräfte auf das Resultat des chemischen Experimentes ausübte. Gedankengang Richter muß als zutiefst alchemistischer weil Gedankengang angesehen werden. Das Werk "Anfangsgründe der ist daher ein sehr stark astro-chemisch alchemistisch spagyrisch geprägtes Werk das starke Affinitäten
1.) zur platonischen Sphärenharmonie des Timaiosdialogs
2.) zur Spagyrik des Mediziners Theologen und Paracelsus und
3.) zur Astronomie von Kepler besitzt
weil im Werk "Anfangsgründe der Stöchiometrie" Experimente in eine mathematische Beziehung zu den der Planetenkonstellationen gesetzt wurden sodass jedes Chemieexperiment einmalig ist und nicht wiederholbar weil sich die Planetenkonstellationen eine Stunde dem 1. Experiment oder einen Tag nach 1. Experiment bereits geändert haben. Es wird daß sich neben Chemiehistorikern endlich mal Alt-Philologen Theologen (Naturtheologie-Experten) und Philosophen (Platon-Experten) der Interpretation Stöchiometriebegriffs IN ÜBER 20 Sprachen der Welt denn nicht nur auf deutsch sondern auch englisch französisch spanisch niederländisch polnisch schedisch griechisch norwegisch finnisch tschechisch portugiesisch usw... findet sich gleiche chemisch-fachidiotische und daher antiganzheitliche anti-alchemistische und antihumanistischen Stöchiometrieauslegung wie im Deutschen.
Wer kann mir helfen den obigen in diese verschiedenen Sprachen zu übersetzen??