Selim setzte seinen Vater den Sultan Bayezid II. 1512 vom Thron ab. Durch dessen Tod Zeit darauf kam der Verdacht auf dass seinen Vater vergiftet habe. Sein Charakter jedenfalls diesen Verdacht plausibel erscheinen. Seine Machtübernahme machte kund indem er seine Brüder und Neffen ließ; von seiner Entschlossenheit gab er früh indem er zwei Offiziere die Anzeichen von zeigten vor den Augen der Truppe zu streckte.
Als bigotter Sunnite entschloss er sich schiitische Häresie niederzuwerfen die viele Anhänger auf Boden gefunden hatte: geschätzte Zahlen beliefen sich auf 40.000. Selim beschloss einen Krieg gegen Persien wo diese Glaubensrichtung die vorherrschende war. Feldzug war ein voller Erfolg für Selim Bestimmtheit und Mut die Kleinmütigkeit und den der Janitscharen überwand. Als nächstes fielen Syrien und er wurde Herrscher über die heiligen Stätten Islam und vor allem veranlasste er den Kalifen der Abbasid-Dynastie ihm den Titel des und die damit verbundenen Insignien (wie das und den Umhang des Propheten) förmlich zu (seither waren die osmanischen Sultane zugleich auch Kalifen).
Nachdem nun ein Großteil der islamischen unter osmanischer Oberhoheit stand begann Selim eine gegen Rhodos vorzubereiten. Er erkrankte aber und starb neunten Jahr seiner Regentschaft unweit des Ortes dem er die Truppen seines Vaters angegriffen
Selim war bigott blutrünstig und unerbittlich. Ehrgeiz war unersättlich; seinen viermonatiger Feldzug gegen unternahm er gegen den Rat seiner Minister denen er einige wegen ihrer Opposition gegen Pläne hinrichten ließ. Es heißt dass er Eroberung Indiens in Erwägung gezogen und als die Idee des Suez-Kanals ausgedacht habe.