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Senat


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Der Senat ( lat. senex "Greis alter Mann") bedeutet wörtlich "Ältestenrat" auch die Verballhornung Senatorium ).

Im alten Rom war der Senat der oberste Rat römischen Reiches. Die Mandate im Senat wurden teilweise vererbt jedoch auch alle höheren Beamten des römischen Staates im Anschluss an Amtszeit und die darauffolgende Statthalterschaft einen vorübergehenden Sitz im Senat.

Heute bezeichnet der Begriff in den USA eine gesetzgebende ( legislative ) politische Institution teils mit privilegiertem Einfluss die Richterschaft ( Judikative ). Die Mitglieder des Senats heißen Senatoren .

In Norddeutschland bezeichnet der Begriff die oberste Exekutive einiger Hansestädte und der Stadtstaaten . Senate gibt es in Hamburg Bremen Lübeck und Berlin. In den Stadtstaaten nimmt Senat die Funktionen von Landesregierung und Magistrat =Stadtregierung wahr.

Die beiden Spruchkörper des Bundesverfassungsgerichts werden ebenfalls als Senate bezeichnet ebenso Spruchkörper der Bundesgerichte der Oberlandesgerichte Oberverwaltungsgerichte Landesarbeitsgerichte und der Finanzgerichte .

In der angelsächsischen Tradition der Zweikammer-Parlamente der Senat dem Repräsentantenhaus gegenüber (häufig auch Ober- und Unterhaus Historisch ergab sich dies aus einer Teildemokratisierung der dem feudalen Regierungsapparat (dem Senat) ein Kontrollgremium (die Repräsentanten) zur Seite gestellt wurde. weitere geschichtliche Entwicklung verlief unterschiedlich.

In Großbritannien nennt sich das Oberhaus "House of Lords" und wurde bis Oktober 1999 ohne Strukturen von Klerus und Adel bestellt. Der politische Einfluss dieser Kammer jedoch im Lauf der Zeit zugunsten des gewählten Unterhauses ( House of Commons ) beschnitten. So wurden z. B. in Reform des Oberhauses 1999 die 750 Erbsitze

siehe auch: US-Senat Römischer Senat



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