Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Hebung (Verslehre)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Hebung wird - vor allem in der Lyrik - eine betonte Silbe bezeichnet. Analog heißt eine unbetonte Silbe Senkung . Am deutlichsten wird dies wenn man Gedicht "herunterleiert" da der Rhythmus eines Gedichts Metrum ) wesentlich durch die Hebungen bestimmt wird.

Durch die Unterscheidung von betonten und Silben sind komplexe Versformen möglich die trotz Silbenzahl einen harmonischen Eindruck erwecken wenn die der Hebungen übereinstimmt. Eine Verschachtelung in der Zeilen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Hebungen ist ebenfalls möglich.

Zur Strukturierung einer Verszeile wird der Versfuß verwendet der eine Hebung mit ein zwei Senkungen gruppiert. Einzige Ausnahme ist der Spondeus ein Versfuß aus zwei aufeinanderfolgenden Hebungen Der Spondeus ist in der deutschen Sprache bedeutungslos da in diesem Sonderfall immer eine stärker akzentuiert wird.

Wegen der besonderen Bedeutung der Hebung Verszeilen häufig als zwei- drei- oder mehrhebig Gebräuchlich sind zwei- bis sechshebige Metren. Pentameter und Hexameter zwei klassische sechshebige Versformen sind allerdings der etwas schwereren Kost vorbehalten.




Bücher zum Thema Hebung (Verslehre)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Senkung_(Verslehre).html">Hebung (Verslehre) </a>