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Sevilla


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Dieser Artikel behandelt die Stadt Sevilla für nach der Stadt benannte Provinz siehe Sevilla (Provinz)

Sevilla (700 000 Einwohner) ist eine Stadt Südspanien. Es ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien und der Provinz Sevilla . Nach der Legende wurde die Stadt dem griechischen Helden Herkules gegründet. Die Einwohner der Stadt werden Sevillanos bezeichnet.

Plaza de España in Sevilla

Die Stadt ist ein Industrie- und ersten Ranges und wichtiges Touristenzentrum. Sevilla liegt beiden Seiten des bis hierhin schiffbaren Guadalquivir in einer weiten fruchtbaren und wohlangebauten Mit ihren zahlreichen Türmen bietet Sevilla von Seiten einen imposanten Anblick. Die eigentliche Stadt das linke Ufer des Guadalquivir ein und von den Vorstädten Los Humeros Cesteria Baratillo Resolana mit dem großen Hospital La Caridad Bernardo San Roque y la Calzada und mit dem Hospital de la Sangre umgeben. der alten mit 66 Türmen versehenen Ringmauer die innere Stadt umgab sind nur noch vorhanden. Am rechten Ufer des Flusses breitet noch die große Vorstadt Triana aus.

Die Altstadt wird von einem Labyrinth Gassen dominiert. Als größere regelmäßige Plätze sind Plaza de San Francisco oder der Konstitutionsplatz hinter demselben angelegte Platz mit Prachtbauten die del Duque mit schöner Promenade die Plaza la Encarnacion der Museumsplatz mit Bronzestatue Murillos und der Quemadero wo die Autodafees stattfanden hervorzuheben. Die belebteste Straße ist schlangenartig gewundene Calle de Sierpes. Unter den sind zahlreiche palastartige meist im altrömischen Stil mit schönen marmorgetäfelten Höfen; im übrigen herrscht der Altstadt die orientalische Bauart vor. Insofern die Gebäude fast durchgängig Flachdächer und sind selten höher als zwei Stockwerke hoch. Die Triana ist seit 1848 durch eine eiserne mit der eigentlichen Stadt verbunden. Sevilla hat öffentliche Brunnen welche meist durch den unter Namen Canos de Carmona bekannten aus 410 bestehenden antiken Aquädukt (von Julius Cäsar erbaut) mit Wasser versehen werden und als 74 Kirchen.

Kathedrale Maria de la Sede mit der

Unter den Gebäuden ist zunächst hervorzuheben: Kathedrale Maria de la Sede eine der und schönsten gotischen Kirchen (1401-1519 an der einer ehemaligen Moschee erbaut) mit fünf Schiffen mit Kunstschätzen (Gemälden von Murillo Velazquez Zurbaran etc.) geschmückten Seitenkapellen herrlichen Glasmalereien Riesenorgel u. vielen Grabmälern gekrönter u. historischer Daneben steht die so genannte Giralda ein 114m hoher viereckiger Glockenturm mit in gebrannten Steinen ausgeführten Ornamentmustern und 22 gestimmten Glocken nebst dem so genannten Orangenhof einzigen Überbleibsel der ehemaligen Moschee. Die Giralda 1196 von Abu Iussuf Iakub in der von 82 m erbaut; der weitere 32 hohe Aufsatz in durchbrochener Arbeit kam 1568

Ferner verdienen Erwähnung: der Alcazar oder Palast mit prächtigen Sälen und Hallen und Gärten; die Börse von Herrera erbaut mit berühmten amerikanischen Archiv; das von Christoph Kolumbus ' Sohn gegründete Colegio de San Telmo Marineschule jetzt Wohnung des Herzogs von Montpensier vielen Kunstschätzen) die Casa de Pilatos. der del Oro ("Goldturm") ein zwölfeckiger Turm am (Sitz der Hafenkapitänschaft); das oben erwähnte Hospital la Sangre mit schöner Fronte und das Murillo gestiftete mit seinen Meisterwerken geschmückte Hospital Caridad; das Teatro de San Francisco und erzbischöfliche Palast. Der Stierkampfplatz ist ein ovales welches 18 000 Menschen fasst nächst dem der größte in Spanien.

Der Eingang des Alcazar

Sevilla hieß im Altertum Hispalis und römische Kolonie Colonia Romulensis. Hadrian erbaute in der Nähe auf dem Ufer des Guadalquivir die Stadt Italica. In wurden 590 und 619 zwei Konzile (concilia Hispalensia) gehalten. Die Araber eroberten Stadt 712 und machten sie zur Hauptstadt Königreichs Sevilla womit ihre erste Glanzperiode begann. wurde die Stadt von den Normannen zerstört. Während der Zeit der Taifa-Königreiche war sie Sitz der maurischen Dynastie Abbadiden ; 1091 kam sie in den Besitz Almoraviden und 1147 in den der Almohaden . Am 22. Nov. 1248 ward sie monatlicher Belagerung von Ferdinand III. von Kastilien erobert und blieb seitdem im Besitz Christen. Ihre zweite Glanzperiode fällt in das und 17. Jahrhundert wo sie Hauptumschlagplatz des Seehandels und Sitz der spanischen Kunst namentlich Malerei war. Doch sank der Gewerbfleiß als 300 000 Mauren nach Granada und Afrika auswanderten. Den Handel mit verlor Sevilla durch das Emporkommen des von Bourbonen begünstigten Cadiz . 1729 wurde hier ein Friedens- und zwischen Spanien Frankreich und England abgeschlossen welchem auch Holland beitrat. Hier bildete sich am Mai 1808 die spanische Zentraljunta die sich 1. Febr. 1810 nach Cadiz zurückzog. Auch Cortes flüchteten sich als sie 1823 Madrid hierher und entführten den König von hier Cadiz.

Sevilla war Gastgeber der Weltausstellung ( Expo ) 1992 . Die zu diesem Anlass gebaute Brücke den Guadalquivier stammt von dem Architekten Santiago Calatrava .

Die wichtigsten Fussballmanschaften sind der FC und Real Betis Balompié.



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