Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Sexualität (von spätlat.: sexualis ; aus lat.: sexus Geschlecht) ist die Gesamtheit der Lebensäußerungen Verhaltensweisen Empfindungen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht . Geschlechtslose Lebensformen sind zur Sexualität nicht
Bei Eukaryonten ermöglicht die Sexualität geschlechtliche Fortpflanzung und Vermehrung. Dabei kommt es zur zweier haploider Geschlechtszellen ( Gameten ) verschiedener Individuen etwa eines Spermiums mit einer Eizelle . Aus der resultierenden Zygote entsteht ein neuer Organismus . Neben der Fortpflanzung mittels Austausch von Erbinformationen hat Sex als geschlechtliche Interaktion bei Organismen teils auch eine soziale Bedeutung insbesondere Primaten wie dem Menschen und den Bonobos .
Beim Menschen ist im Gegensatz zu allen Tieren die Sexualität kein reines Instinktverhalten sondern unterliegt auch bewussten wie unbewussten Menschen drücken ihre sexuelle Anziehung zum Anderen unterschiedliche Formen und Aspekte aus: Zärtlichkeit Kuss Liebe Erotik sexuelle Befriedigung Geschlechtsverkehr .
Die menschliche Sexualität bildet sich entgegen landläufigen Meinung nicht erst in der Pubertät aus sondern ist bereits ab der vorhanden (siehe kindliche Sexualität ).
Die Sexualität des Menschen prägt seine Psyche seine persönliche Entwicklung die Formen seines Zusammenlebens sowie - auch beeinflusst von der Sexualmoral - die gesamte Sozialstruktur also die Kultur und Gesellschaft in der er lebt. Da zwischen Sexualität des Mannes und der Sexualität der Frau teils erhebliche Unterschiede bestehen führt diese zu mannigfaltigen Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Geschlechtern - das Leben allerdings auch spannend machen. Nicht Sexuelle Funktionsstörungen bei Frau und Mann sind allerdings oft die Folge mangelnder Anpassung auf Seiten.
Rüdiger Lautmann Michael Schetsche: Sexualität im Denken der Moderne . In: Historisches Wörterbuch der Philosophie hg. Ritter und Karlfried Gründer Band 9 Basel: & Co Spalte 730-742.
Schon 1917 hatte Richard Oswald den Aufklärungsfilm über Geschlechtskrankheiten "Es werde Licht!" im Auftrage des gedreht. Der Film brachte eine Filmlawine ins Allein dieser Film hatte drei Folgen. 1919 brachte Oswald das Problem Homosexualität und Erpressung in einer kriminalistischen Handlung "Anders als alle anderen". Weil vom Ende ersten Weltkriegs bis 1920 keine Filmzensur in Deutschland existierte folgte auf die Welle der "Aufklärungsfilme" die der spekulativen Sexfilme damals noch Sittenfilme genannt.
In den 60er Jahren wiederholte sich Geschäft auf eine erstaunlich ähnliche Weise.
Helga (1967) (mit Entbindungsszene!!)
Oswalt Kolle : Dein Mann das unbekannte Wesen (1968)