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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 25. Mai 2013 

Sexuelle Praktik


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Als sexuelle Praktik werden alle Handlungen bezeichnet die subjektiv Befriedigung des Sexualtriebs dienen.

Darunter fallen nicht nur offensichtlich sexuelle wie die Manipulation der Genitalien sondern alles was für die Beteiligten stimulierend ist. Viele dieser Praktiken können daher in nicht-sexuellen Zusammenhängen auftauchen (z.B. der Kuss ).

Inhaltsverzeichnis

Sexuelle Praktik bei Säugetieren

Betrachtet man das gesamte Reich der Säugetiere ist wohl die häufigste sexuelle Praktik vaginale Geschlechtsverkehr . Allerdings sind auch bei Tieren andere Praktiken bekannt; den ans Bein springenden Hund hat wohl jeder schon einmal erlebt. besonders erfindungsreich und die Abwechslung liebend gelten allem Bonobos (Zwergschimpansen).

Sexuelle Praktik beim Menschen

Der Mensch hat eine Vielzahl von sexuellen Praktiken Sie entsprechen der Komplexität der menschlichen Sexualität und sind Ausdruck des Erfindungsgeistes des Manche sexuellen Praktiken haben einen eher praktischen so wurde und wird Analverkehr häufig zur Empfängnisverhütung praktiziert.

Autosexualität Selbstbefriedigung

Sexuelle Praktiken die eine einzelne Person werden unter den Begriffen Autosexualität oder Selbstbefriedigung (auch Onanie Ipsation oder Masturbation ) zusammengefasst.

Die Masturbation im Wortsinne wird mit Hand durchgeführt (von manus "Hand"). Selbstbefriedigung im kann auch unter Zuhilfenahme der verschiedensten Gegenstände auch Sexspielzeug ) durchgeführt werden.

Auch die Elektrostimulation kann eine Form der Autosexualität sein.

Sexuelle Praktiken zwischen zwei oder mehr

Sexuelle Praktiken zwischen zwei (verschieden- oder Personen umfassen erotische Massagen die Manipulation der erogenen Zonen (z.B. der Lippen der Zunge der des Anus) sowie des gesamten Körpers Petting (Manipulation der primären und sekundären Geschlechtsorgane ) Gewalttätigkeiten (Schläge SM ) Elektrostimulation sowie die verschiedensten Arten des Geschlechtsverkehrs. Begriff Geschlechtsverkehr bezeichnet je nach Gebrauch entweder sexuelle bei denen ein oder mehrere primäre Geschlechtsorgane beteiligt sind Penetration durch den Penis anal oral) oder nur den vaginalen Geschlechtsverkehr.

Dazu kommen jene Praktiken welche nicht se sexuell sein müssen aber von den als sexuell stimulierend empfunden werden wie Rollenspiele eine beabsichtigte Verzögerung sexueller Handlungen oder sexueller Ortswahl (z.B. Sex im Fahrstuhl) das gemeinsame insbesondere eines erotischen Filmes bzw. eines Pornofilm und so weiter. Es dürfte wenige geben welche noch niemals mit einer sexuellen in Verbindung gebracht wurden.

Vaginalverkehr

Der Vaginalverkehr bei dem der Penis in die eingeführt wird ist der Standard-Geschlechtsverkehr zwischen Mann Frau. Er kann in verschiedenen Stellungen praktiziert Wird kein Empfängnisverhütungsmittel verwendet kann es beim Vaginalverkehr zur Befruchtung ( Zeugung ) kommen.

Oralverkehr

Als Oralverkehr wird Geschlechtsverkehr mit dem Mund bezeichnet. Kombination Mund-Penis wird Fellatio (auch "blasen" oder englisch "Blow Job") die Kombination Mund-Vagina wird als Cunnilingus bezeichnet. Eine gleichzeitige gegenseitige orale Stimulierung sowohl zwischen gleich- als auch verschiedengeschlechtlichen Paaren und wird umgangssprachlich Neunundsechzig genannt.

Analverkehr

Der Begriff Analverkehr bezeichnet Geschlechtsverkehr bei dem der Penis den Anus des Partners eingeführt wird. Analverkehr sowohl zwischen Mann und Frau als auch zwei Männern möglich.

Im weiteren Sinn zum Analverkehr kann die Liebkosung/Penetration des Anus mit den Fingern siehe unten) mit der Zunge (Rimming/ Anilingus ) oder mit einem Sexspielzeug (z.B. einem Vibrator oder Butt Plug ) gezählt werden.

Sex mit anderen Körperteilen

  • Busen-Sex ("spanisch" siehe unten)
  • Achselhöhlen-Sex ("italienisch" siehe unten)
  • Schenkelverkehr ("russisch" siehe unten)

Spezialtypen des Geschlechtsverkehrs

  • Quickie
  • Outdoor-Sex z.B. Dogging
  • Triole auch "flotter Dreier" genannt (drei Beteiligte)
  • Gruppensex "Gangbang" (mehr als drei Beteiligte)

Sexuelle Praktiken ohne physischen Kontakt

Andere sexuelle Praktiken

Zu den sexuellen Praktiken die vorrangig bestimmten Paraphilien ausgeübt werden zählen die Praktiken des:

Sexuelle Praktiken mit Ländernamen

Viele sexuelle Praktiken werden im Volksmund Ländernamen belegt. Die Herkunft dieser Benennungen ist unbekannt spiegelt aber wohl meist Vorurteile (z.B. "schwedisch") oder sehr traurige Entstehungsgeschichten (z.B. "serbisch") In vielen Fällen herrscht kein Konsens über Namensgebung.

Beispiele hierfür sind:

  • "arabisch" oder "persisch" : der Mann taucht seinen Penis vor Geschlechtsverkehr in warmes Öl und penetriert dann Frau. (Seltener wird arabisch auch als Analverkehr
  • "deutsch" normaler Geschlechtsverkehr intravaginal. Häufig wird unter auch die Missionarsstellung verstanden
  • "englisch" : erzieherische Rollenspiele mit teilweise sadistischen oder Zügen ohne die direkte Zufügung von körperlichen Auch die Einengung von Bewegungen Bondage oder Einschränkung von Hören Sehen und Tasten. (Früher als "englisch" auch das Flagellieren bzw. Spanking verstanden)
  • "französisch" : orale Sextechniken wie Zungenkuss Fellatio und Auch "französische Schamhaare" für eine Teilrasur der so dass noch ein Streifen Schamhaar über Vagina oder dem Penis stehen bleibt
  • "griechisch" : Analverkehr
  • "indisch" : Sex in (vielen) verschiedenen (komplizierten) Stellungen beim Kamasutra
  • "italienisch" : Sex mit der Achselhöhle des Geschlechtspartners. wird die Achselhöhle des Geschlechtspartner quasi penetriert. Geschlechtspartner kann mit dem Arm dabei den auf den Penis variieren.
  • "russisch" : eine anale Praktik (Ölmassage) ohne Geschlechtsverkehr auch die Befriedigung des Mannes zwischen den der Frau (Schenkelverkehr) noch seltener echter Analverkehr
  • "schwedisch" oder "florentinisch" : eine Technik die eher von Prostituierten wird. Die Frau umfaßt den Penis so die Eichel von der Vorhaut freigelegt ist der Mann penetriert die Frau. Die freiliegende bewirkt dass der Mann durch die stärkere (im allgemeinen) schneller zum Orgasmus gelangt. Durch auf den Penis an der Wurzel kann die Erektion verstärkt (bzw. erst herbeigeführt) werden so das Eindringen in die Frau ermöglicht Unter "schwedisch" wird selten auch die gegenseitige verstanden.
  • "serbisch" : eine gespielte (schauspielerische) Vergewaltigung
  • "spanisch" : auch Intermammal oder Busen-Sex genannt. Hierbei der Penis des Mannes zwischen den Brüsten Frau massiert
  • "thailändisch" : eine Ganzkörpermassage des Mannes durch/mit den/dem des/der Sexualpartners/Sexualpartnerin.

Sexuelle Praktik und gesellschaftliche Norm

Die Bewertung sexueller Praktiken ist kulturabhängig. wurde in der westlichen Welt lange Zeit allein der Vaginalverkehr teilweise in bestimmten Stellungen als "normal" akzeptiert. Die anderen sexuellen Praktiken galten als Perversionen also Entartungen. Sie wurden tabuisiert und waren durch Gesetz verboten.

Der Begriff der Perversion ist in letzten Jahren zunehmend durch den neutraleren Begriff Paraphilie oder der sexuellen Devianz abgelöst worden. Auch wird nicht mehr "anormale" sexuelle Praktik als Devianz eingestuft. Eine liegt demnach nur noch vor wenn eine sexuelle Praktik notwendig zur sexuellen Befriedigung geworden ist (vergleiche Fetisch ) oder sie das normale soziale Funktionieren Person behindert (siehe auch Zwang ).

Inzwischen gelten im größten Teil von gesetzliche Verbote nur noch für sexuelle Praktiken nicht auf Freiwilligkeit beruhen. Dagegegen gibt es einigen Staaten der USA Gesetze welche Oral- Analverkehr unter Strafe stellen. Dies entspricht durchaus der sozialen Bewertung: Während beispielsweise 80% der Bevölkerung Oralverkehr als "normal" bewerten bewerten ihn US-Bürger als "pervers".

In Deutschland sind derzeit folgende sexuelle verboten:

Die kulturabhängige Bewertung der sexuellen Praktiken sich auch an der Tatsache erkenne daß sexuelle Praktiken (und andere Bezeichnungen aus dem der Sexualität) mit Ländernamen belegt sind; oft von der faktischen Richtigkeit der Zuordnung.

Siehe auch: Sexualmoral




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