Shakespeares genaues Geburtsdatum ist nicht überliefert. Datum seiner Taufe ist in den Taufregistern 26. April 1564 angegeben. Es ist anzunehmen dass er wenige Tage zuvor geboren wurde. Oft wird der 23. April als Geburtsdatum angegeben vermutlich aber deshalb er auch an diesem Tag starb. (Zum siehe: William Shakespeare (Geburtsdatum) )
Shakespeare ist Sohn eines Handschuhmachers und die Lateinschule in Stratford-upon-Avon.
1582 heiratet er die 8 Jahre ältere Anne Hathaway mit der er drei Kinder
1592 wird Shakespeare das erste Mal als und Dramatiker der Gruppe "Chamberlain's Men" erwähnt.
1597 ist er Mitbesitzer des "Globe Theatre" Stratford.
1603 nennt die Schauspielgruppe Shakespeares sich um "The King's Men" deren Schutzherr Jakob I. Sie wird zur einer der führenden Schauspielgruppen Londons .
1608 beteiligt Shakespeare sich am "Blackfriars Theatre".
1610 kehrt Shakespeare wohlhabend nach Stratford zurück.
1616 stirbt er nach kurzer Krankheit und in der Kirche beigesetzt.
Es werden immer wieder Diskussionen und geführt nach denen der echte Shakespeare nicht Kaufmann niedriger Herkunft sein kann. Bekanntester Vertreter angeblichen "echten" Shakespeares ist Edward De Vere . Ein uralter Witz ist: Shakespeares Werke nicht von ihm sondern von einem gleichnamigen aus Stratford-upon-Avon geschrieben. Als "eigentlicher" Autor seiner wurde immer wieder auch sein gleichaltriger Zeitgenosse Christopher Marlowe ins Gespräch gebracht den G. B. Shaw noch abfällig als das "true Elizabethan verse beast" abtat. Marlowe der 1593 bei Kneipenschlägerei aus dem Leben schied ist im Raum vor allem durch seine Bearbeitung des bekannt die zwei Jahrhunderte später auch von Johann Wolfgang von Goethe verwendet wurde.
In Deutschland hat die Shakespeare-Rezeption eine Geschichte in der der Dichter für die Interessen in Dienst genommen wurde.
Von größter Bedeutung ist Shakespeare für deutsche Dichtung des Sturm und Drang und der Romantik . Johann Christoph Gottsched der dem Klassizismus verhaftet war und dem folglich die drei Aristotelischen Einheiten entsprechenden französischen Stücke viel zusagten äußert sich zwar noch recht abfällig Shakespeare. Kritiker wie Enthusiasten feierten jedoch mit Einstimmigkeit die Naturähnlichkeit der Shakespeareschen Figuren. Goethe ruft begeistert aus: "[...] Natur! Natur! so Natur als Schäkespears Menschen". Schiller schließlich sieht in Shakespeare als exemplarischem unter den "Neuern" einen "Bewahrer der Natur".
Dass die Deutschen eine besondere Affinität zu Shakespeare haben und ihn neben und Schiller mitunter gern als "dritten deutschen beanspruchen lässt sich auch an der bereits erfolgten Gründung einer Deutschen Shakespeare-Gesellschaft absehen.
Mit Beginn der Filmgeschichte taucht William Shakespeare auch als Drehbuchautor im Abspann von Filmen auf. Mittlerweile weit über 500 Filme nach seinen Stücken Die erste Verfilmung geht auf das Jahr 1899 zurück und zeigt in einem dreiminütigen die Todesszene aus King John mit dem großen britischen Theaterschauspieler des 19. Jahrhunderts Sir Herbert Beerbohm Tree. In dieser können natürlich nur einige wenige sehenswerte Filme werden. Dennoch sind wohl aus allen Epochen erwähnt.
1921 - Hamlet - (mit Asta Nielsen in der des Dänen-Prinzen)