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Shechita


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Shechita ist die Bezeichnung für den rituellen Schlachtprozess im Judentum . Das Wort kommt aus dem hebräischen und ist dort von der Wortwurzel shachat schlachten abgeleitet.

Hintergrund

Die Torah gibt dem Leben eine hohe Bedeutung: Leben ist heilig. Daher soll auch allem mit entsprechendem Respekt begegnet werden. Schlachten heißt nun ein Leben zu nehmen! Aus Achtung dem Leben soll daher dem zu schlachtenden u.a. so wenig Schmerz wie möglich zugefügt Dementsprechend hoch sind die Ansprüche an den und sein Werkzeug: Der Schlachter selbst muss vollständige und gute Ausbildung genossen haben die (sowohl "praktischen" als auch "geistigen") Aspekte seiner umfasst. Das Schlachtmesser muss scharf wie eine Rasierklinge sein und darf keinerlei Scharten o.ä. Wer sich schon einmal mit einer Rasierklinge hat weiß sicher: Den Schmerz eines solchen merkt man erst wenn z.B. Alkohol (Rasierwasser mit dem Schnitt in Berührung kommt. Bei weniger scharfen Gegenstand verursacht das Reissen z.B. Scharte den Schmerz.

Auch der Schlachtprozess selbst ist festen unterworfen. Selbstverständlich ist die erste Voraussetzung dass sich auch um ein koscheres Tier handelt - andernfalls kann das letztendlich auch nicht koscher sein. Mit einem Schnitt ist nun die Kehle zu durchschneiden beide Halsschlagadern beide Halsvenen die Luftröhre die sowie beide Vagus Nerven durchtrennt werden müssen. Technik führt für gewöhnlich den Tod binnen Sekunden herbei (bei anderen Schlachtmethoden dauert es gewöhnlich mehrere Minuten). Das Tier muss vollständig da der Genuss von Blut gemäß Kashrut verboten ist.

Shechita beschreibt nicht allein den Prozess der selbst sondern auch die anschließende Kontrolle des und des Fleisches. So müssen z.B. alle beseitig werden was gewöhnlich durch Waschen und geschieht. Außerdem müssen Fleisch und Organe auf Unregelmäßigkeiten (z.B. Krebsgeschwüre) untersucht werden welche das treif d.h. nicht koscher machen würden.

Ausnahmen

Fisch unterliegt nicht dem Gesetz von Shechita . Der Talmud lehrt dies im Traktat Chullin 27b auch der Schulchan Aruch geht auf diesen im Abschnitt Hilchot Shechita 1 ein. Hier nur der Fakt entscheidend dass es sich eine von der Torah als koscher genannte Fischart handelt.

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