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Shiitake


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Shiitake

Shiitake


Systematik
Klasse : Ständerpilze (Basidiomycetes)
Unterklasse : Hautpilze (Hymenomycetidae)
Ordnung : Agaricales
Unterordnung: Tricholomatales
Familie : Schwindlingsartige (Marasmiaceae)
Gattung : Shiitake ( Lentinula )
Art: Shiitake ( Lentinula edodes (Berkeley) Pegler))
Kurzinfo
Speisepilz

Shiitake (椎茸) mykologischer Name: Lentinula edodes (Berk.) Pegler oft verwendet wird noch Lentinus edodes (Berk.) Singer wird seit neuestem der der Schwindlingsartigen (Marasmiaceae) zugerechnet. Früher wurde er Zeit der Familie der Ritterlingsartigen (Tricholomataceae) zugeordnet. zählt zu den wirksamsten Heilpilzen .

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der japanische Name Shiitake bedeutet Pilz (= Take) der am (= Shiia ein Hartholzbaum) wächst. Er besitzt einen bis dunkelbraunen Hut und wächst auf verschiedenen vorzugsweise auf solchen mit hartem Holz. In und Japan wird er schon seit langem z.B. auf Buche Eiche Esskastanie Ahorn Walnuss und anderen. Die Lamellen laufen etwas am Stiel herab und glatt bis rauh. Der Stiel ist meist der Mitte des Hutes kann aber auch seitlich ansetzen. Der Hutrand ist im jungen noch nach innen eingerollt. Die Huthaut ist mit zarten Flocken bedeckt. In China wird Shiitake auch Shiang Gu genannt was mit duftender Pilz umschrieben könnte und sich auf den feinen pilzigen bezieht den er im frischen Zustand verströmt. den Wäldern Chinas und Japans kommt er vor doch stammen auch die dort auf Markt erhältlichen Pilze allesamt aus Zuchtbetrieben. In und Nordamerika kommt er in freier Natur vor wird aber auch hier in steigendem kultiviert. Nach dem Champignon ist er der Speisepilz überhaupt; in Ostasien ist er der Nummer Eins unter den angebauten Pilzen. Im gibt es auf dem Markt zwei Typen: Donko ein dickfleischiger fester Pilz mit kaum Hut und Koshin ein dünnfleischiger Pilz mit weit geöffnetem

Die Geschichte des Shiitake

Shiitake wird seit Tausenden von Jahren Japan und China als Nahrungsmittel und als Medizin geschätzt. Shiitake war für die Menschen damals so dass er als Geschenk für Kaiser und taugte: So sollen im Jahre 199 die der japanischen Provinz Kyusuyu dem damaligen Kaiser Shiitake als Geschenk dargebracht haben. Es gibt auch noch ältere chinesische Quellen über den von Shiitake.

Shiitake in der Küche

Shiitake sind Pilze die für ihren Geschmack und ihr Aroma bekannt sind. Sie auch vielen bekannten Gerichten eine neue überraschende wobei sie nur wenige Kalorien hinzufügen. In und China finden Shiitake als medizinische Speisen Yakuzen ) wie andere Pilze und Gemüse eine Anwendung bei: Entzündungen Tumore Magenleiden Kopfschmerz Schwindelgefühlen und Arteriosklerose. Häufigere Mahlzeiten mit Shiitake sollen genannten Beschwerden lindern. Zu diesem Zweck werden Pilze je nach Vorliebe und Phantasie des gekocht gebraten oder in Alufolie gedünstet. Dazu es gekochten Reis Sushi oder Gemüse. Gewürzt wird das ganze Miso Sojasoße oder Tomatensoße.

Die japanischen Gourmets geben dem vollen Geschmack einiger Pilzarten sogar einen besonderen Namen: Umami (von jap. "umai": "fleischig und herzhaft"). bezeichnen sie die optimale Verbindung von Erscheinung Geschmack und Aroma wie sie nach ihrer Ansicht der Shiitake besitzt. Die moderne Wissenschaft hat inzwischen als fünfte Geschmacksqualität neben Süß Salzig Bitter Scharf entdeckt. Umami entsteht durch die Anwesenheit Glutamat und aktiviert spezielle Geschmacks rezeptoren auf der Zunge. Es ist mitbestimmend den Geschmack von eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch Hülsenfrüchten oder auch einigen Pilzen.

Pharmakologisch wirksame Inhaltsstoffe

Shiitake ist die Quelle für mehrere gut untersuchte Inhaltsstoffe mit nachgewiesenen pharmakologischen Effekten: und LEM Eritadenin und Thioprolin. Diese Stoffe schon seit einigen Jahren - wegen ihrer interessanten Wirkungen - intensiv untersucht. Daneben fanden Forscher inzwischen noch zahlreiche weitere wirksame Substanzen dem Pilz.

Lentinan

Ist in Japan als Medikament zugelassen wird bei der Behandlung von einigen Krebsarten der japanischen Gesundheitsbehörde offiziell empfohlen. Lentinan wird der üblichen Zubereitung des Shiitake als Speisepilz in äußerst geringen Mengen aufgenommen. Zu therapeutischen wird das Lentinan in Reinform aus dem gewonnen und in Venen oder in die gespritzt. Lentinan wurde erstmals von Chihara und 1969 isoliert und als ein Beta-Glukan beschrieben. ist ein Zellwandbestandteil der aus dem Fruchtkörper dem Myzel von Lentinula edodes gewonnen wird. Aus 200 kg frischen können 31 Gramm Lentinan extrahiert werden. Die tägliche Dosis bei der begleitenden Krebsbehandlung liegt 1-5 mg/kg Körpergewicht. Niedrigere oder höhere Mengen zu geringeren Effekten. Seltene Nebenwirkungen in dieser harmlose Hautausschläge die über dem Zeitraum der rasch wieder abklingen. In Reinform ist es hochmolekulares Polysaccharid (Molekulargewicht über eine Million) mit einer die nur aus Glukose -Molekülen besteht. Es wird angenommen daß diese der Glukose-Moleküle in einer Helix-Struktur entscheidend für pharmakologischen Wirkungen ist. Lentinan ist völlig frei Stickstoff- (und damit auch von Proteinen) Phosphor- Schwefelverbindungen und enthält nur Kohlenstoff Sauerstoff und Dieses Polysaccharid aus dem Shiitake zeigt eine Antikrebs-Wirkung. Sogar einige von den Ärzten schon scheinbar unheilbare Krebspatienten wurden geheilt bzw. ihr konnte wesentlich verbessert werden. Daher wird Lentinan als Immuntherapeutikum bei Tumorpatienten verwendet. Lentinan kann auch vorbeugend bei von karzinogenen Stoffen zum Schutz gegen das von Tumoren verwendet werden. Da es zu Zweck injiziert werden muß - es wird den Verdauungstrakt nur in sehr geringen Mengen Körper aufgenommen - kann Lentinan nicht im als Krebsvorsorge eingesetzt werden. Dennoch enthält Shiitake Beta-Glukane mit antikanzerogener Wirkung die auch nach Aufnahme schützend wirken indem sie das Immunsystem auf ähnliche Weise stärken. Leider scheint nicht gegen alle sondern nur gegen bestimmte von Tumoren zu wirken z.B. Brustkrebs oder Inzwischen existieren schon so viele wissenschaftliche Abhandlungen Lentinan dass allein über diesen Stoff ein geschrieben werden könnte.

LEM

Ist ein Produkt das aus einem Extrakt vom Myzel (LEM ist ein Akronym zu "Lentinus-edodes-Myzel") Shiitake gewonnen wird bevor sich die Fruchtkörper Der Hauptbestandteil von LEM sind Polysaccharide mit sogenannte Heteroglykane. Der Myzelextrakt enthält über 24 Protein und 44% Zuckerstoffe. LEM enthält zudem verschiedene Nukleinsäure -Derivate einige B- Vitamine Ergosterin und Eritadenin welches besonders gegen Cholesterinwerte helfen soll. Im Tierversuch hat LEM Wachstum von Leberkrebs gehemmt. Es ist auch Infektionen mit Hepatitis B effektiv. Diese Wirkung auf die aktiven Polysacchariden und Protein-Polysaccharid-Komplexe sowie wasserlösliches Lignin in LEM zurückgeführt.

Eritadenin und andere Nukleinsäuren

Durch Trocknung oder Erwärmung des Shiitake eine Reihe niedermolekularer Nukleinsäure-Bestandteile wie Eritadenin (= und Desoxylentinacin (beide Stoffe sind Derivate des Adenins ) welche die Verklumpung von Blutblättchen stark und somit Thrombosen entgegenwirken. Bereits 1981 wurden die "blutverdünnenden" als aktive Substanzen gegen Thrombosen in hoher im wäßrigen Extrakt des Shiitake nachgewiesen und die Erkenntnisse des alten Arztes Wu Rui Zahlreiche Krankheiten hätten ihren Ursprung darin dass Blut zu "dick" sei z.B. Arteriosklerose Herzinfarkt und Schlaganfall . Andere Krankheiten wiederum verursachen eine "Blutverdickung" Rheuma Malaria Scharlach Diphterie Krebs Erkältungen verschiedene Geschwüre und viele andere Solche Krankheiten fördern - insbesondere bei vorbelasteten - die Neigung zu Thrombosen (Gerinnselbildung). So es nicht daß Shiitake in der Volksheilkunde der Mehrzahl dieser Krankheiten verwendet wird. Eritadenin zudem den Cholesterinspiegel im Serum: Seine Wirkung nicht - wie bei den meisten Medikamenten auf einer Hemmung der Cholesterin-Biosynthese sondern auf schnelleren Umsetzung des Cholesterins welches somit rascheren und ausgeschieden wird. Von allen Pilzen die auf antithrombotische Eigenschaften untersucht wurden - es sehr viele die wirksam waren - war Shiitake nach dem Reishi (oder chinesisch Ling - einem legendenumwobenen heute aber ebenso kultivierbaren Pilz - der aktivste. Dieser bei uns unbekannte Pilz wird in den China Japan den USA neben der Behandlung von Herzkrankheiten zur Behandlung des Chronischen Müdigkeitssyndroms bei Autoimmunerkrankungen bei Krebs eingesetzt. Sein Gebrauch in Ostasien natürlich noch wesentlich umfangreicher. Sehr gut wirksam "Blutverdünner" ist auch die Chinesische Morchel oder der eine typische Beilage in vielen chinesischen ist.

Thioprolin TCA (Thiazolidin-4-Carboxylsäure)

Thioprolin ist eine Aminosäure die als fungiert. Nitrit vor allem aus geräucherten Fleisch und bildet beim Erhitzen oder in geringeren Mengen im Körper (v.a. im Magen) krebserregende Nitrosamine . In Gegenden beispielsweise wo traditionell viel oder Gepökeltes verzehrt wird liegt die Magenkrebsrate über dem Durchschnitt. Der Körper produziert gefährliches auch selber aus aufgenommenem Nitrat (kommt vor in winterlichem Blattgemüse wie Spinat oder Kopfsalat vor) oder sogar durch Immunsystem selbst. Denn Makrophagen produzieren auch Nitrite wenn sie im gegen Krankheitserreger mobilisiert werden. Hier wirken diese aber höchst gezielt gegen Schaderreger und nicht gegen menschliche Zellen. Die Gefahr die vom ausgeht kann durch größere Mengen von Fängerstoffen werden. Ein solcher Stoff ist das Vitamin welches allenfalls in frischen Shiitake in geringen vorkommt dafür aber reichlich in anderen Obst Gemüse. Das Thioprolin hingegen kommt reichlich in Shiitake vor. In den ganz frischen Pilzen es gar nicht nachweisbar denn es entsteht während des Kochens der Pilze. Auch unser kann kleinere Mengen dieses Radikalenfängers in der erzeugen. Durch zusätzliche Zufuhr von TCA über Nahrung oder durch Medikamente kann die Ausscheidung Nitrit über den Urin um bis zu 300% gesteigert werden.

Der Gebrauch von Shiitake in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Gewichtsangaben beziehen sich auf getrocknete

Hinweis: Die gemachten Angaben können bei den Krankheiten einen Arztbesuch nicht ersetzen. Sie sind zur unterstützenden Therapie als Selbstmedikation geeignet.

Zur allgemeinen Gesundheitserhaltung 3-4 Gramm Pilze täglich
Pilzvergiftungen 9 Gramm in Wasser kochen die Abkochung den Tag verteilt einnehmen
Masern bei Kindern 6 Gramm Pilze in Wasser kochen Sud täglich einnehmen
Bauchschmerzen 9 Gramm Shiitake abkochen täglich einnehmen
Kopfschmerzen und Ohnmachtsanfälle jeden Tag gekochte Shiitake essen. Dosierung 4-8 je nach Stärke der Symptome
Hohe Cholesterinwerte oder Arteriosklerose täglich 9 Gramm getrocknete oder 90 Gramm Pilze. Pulverisiert oder in Kapseln
Bluthochdruck 8 Pilze täglich
Leberleiden 8 Pilze täglich
Diabetes 8 Pilze täglich
Schnupfen und Erkältungen 6-8 Gramm Shiitake als Tee oder Extrakt
(Tabelle nach Liu & Bau Fungi 1980)

Weblinks


Literatur

  • Lelley Jan: Die Heilkraft der Pilze . ECON Düsseldorf München 1997. ISBN 3-430-15953-9 .
  • Jones Kenneth: Shiitake The Healing Mushroom . Healing Arts Press Rochester Vermont 1995.
  • Hobbs Christopher: Medicinal Mushrooms . Botanica Press Santa Cruz 1995.
  • Eric Steinert: Heilpilze: Shiitake . Books on demand 1. Auflage 2002 ISBN 3-8311-4738-8 .



Bücher zum Thema Shiitake

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