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Fünf Silas


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Sila ( Pali ) = Sittlichkeit Tugend. (Sanskrit: Shila ). Die sittlichen Übungsregeln des Buddhismus. Diese Eckpfeiler spielen im Buddhismus ungefähr die Rolle die Zehn Gebote im Christentum wobei buddhistische Lehrmeister betonen dass es bei den Fünf Silas nicht um Gebote/Verbote Sinne eines Gesetzes sondern um sittliche Orientierungspunkte den Übenden handelt.

Die fünf Silas lauten:

  1. Kein Lebewesen zu töten oder zu
  2. Nichtgegebenes nicht zu nehmen.
  3. Keine unheilsamen sexuellen Beziehungen zu pflegen sich im rechten Umgang mit den Sinnen üben.
  4. Nicht zu lügen oder unheilsam zu
  5. Sich nicht durch berauschende Mittel das zu trüben.

Was die Systematik der buddhistischen Lehre so gibt es eine Überschneidung der Fünf mit dem Edlen Achtfachen Pfad in dem die Wichtigkeit der "Rechten Rede" des "Rechten Handelns" und des "Rechten Lebenserwerbes" betont wird.

Die fünf Silas zählen zu dem der buddhistischen Lehre die sich in einer Vielfalt unterschiedlichster Ausprägungen manifestiert. Eine buddhistische Schulrichtung nicht auf dem Pfeiler der 5 Silas kann nicht von sich in Anspruch nehmen Lehre Buddhas zum Ausdruck zu bringen. Es in manchen buddhistischen Schulen immer wieder Versuche diesen ethischen Aspekt auszuklammern (etwa im Zen ). Solchen Schulrichtungen fehlt mit der ethischen ein Herzelement des Dharma der buddhistischen Lehre. Vor dem Hintergrund Fünf Silas erweisen sich auch manche Elemente Tibetischen Buddhismus als bedenklich. 1)

Zu den Fünf Silas gibt es Kommentare. Angesichts der Knappheit der ursprünglichen Formulierungen es der Ausdeutung und der Vertiefung der Silas. Greifen wir uns etwa die Regel heraus stellen sich folgende Fragen: Was ist Rede? Was ist rechte Rede? Muss - Gegenstück zur Rede - nicht auch das das „Rechte Zuhören“ bedacht werden? Welche Formen Rede sind gemeint: auch schriftstellerische journalistische briefliche


1) Victoria und Victor Trimondi: Der des Dalai Lama. Patmos 1999.

Literatur

  • Thich Nhat Hanh
    • Das Herz von Buddhas Lehre. Kap. 13. Herder Verlag 1998.
    • Einssein. Theseus Verlag 1991. (Die 14 des Tiêp-Hiên-Ordens).
  • Volker Zotz: Mit Buddha das Leben Kapitel 7. Rowohlt 1999. ISBN 3499605864



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