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Shobogenzo (正法眼蔵 jap.: Shōbōgenzō chin.: Zhenfa-yuancang ) ist der Titel zweier Schriften:
1. Hauptwerk des japanischen Zen -Meisters Dōgen (1200-1253) bestehend aus 95 Kapiteln die in einem Zeitraum von 20 Jahren verfaßte. Shobogenzo (deutsch: Die Schatzkammer der Erkenntnis des wahren ist die zentrale Schrift für die des japanischen Soto -Zen. Eine über die Schule des Soto-Zen in hinausgehende Bedeutung erlangte die Schrift im 20. nachdem sie von dem nationalistischen Denker Watsuji in seiner Schrift 沙門道元 ( Shamon Dōgen dt: der Mönch Dōgen ) 1924 als Schrift des "originär japanischen bezeichnet wurde und er diese (für das Bewußtsein Japans) wichtige Schrift "aus den Fängen Sekte (des Soto-Zen)" entreißen wollte. In der wurde das in diesem Werk vorgetragene Denken zahlreichen japanischen Denkern neu beleuchtet und die (heute wohl eher ein Vorwurf) es handele bei Dōgen um einen "nationalistischen" Denker wird kaum noch halten lassen. Tatsächlich ist es Schrift die tief von den verschiedensten Einflüssen damaligen Zeit geprägt ist und die in mysthischen Erkenntnissen durchaus bis heute hohen Erkenntniswert Typische literarische Stilmittel die chinesische Intellektuelle der Song-Zeit auszeichnen wie die Schriften hochgebildeter Adliger Japan zur gleichen Zeit vermischen sich mit eigenen und unverwechselbaren Stil. Die Zusammensetzung des aus Zitaten ist bei Dōgen im Gegensatz vielen seiner Zeitgenossen witzig und intelligent und die riesige Bandbreite der Werke die Dōgen haben mußte. Es handelt sich dabei um klassische chinesische Literatur von Konfuzius bis zu zeitgenössischen Werken wobei die buddhistische Literatur deutlich Einfluss auf Dōgens Stil hatte.
2. Schrift von dem chinesischen Zen-Meister Dahui (大慧) (1089-1163) aus dem 1147 in sechs Kapiteln. Da Dahui der der koreanischen Linie des Rinzai -Zen ist handelt es sich um einen wichtigsten ideologiebildenden Texte des koreanischen Zen.