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Sibir


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Sibir war ein mongolisches Khanat in Sibirien in der Nähe des heutigen Tobolsk letztendlich im 16. Jahrhundert durch russische Kosaken unter Jermak zerstört wurde.

Gegründet wurde es von einem legendären On der um 1450 erschlagen wurde. Die über dieses Khanat wechselte in mehreren Gewalttaten zwei Clans dem von Taibuga Khan On (Taibugiden) dem von Shibani Khan . Das Khanat vermittelte den Pelzhandel quer Asien und war vom kulturellen Erbe der Goldenen Horde geprägt.

Es löste sich unter Ibaq (ca. von seinen usbekischen Oberherren wandte sich 1480/81 gegen die von der Goldenen Horde und suchte das Bündnis mit dem Zaren in Moskau . Ibaq wurde jedoch vom rivalisierenden Clan erschlagen dessen Vertreter danach regierten.

Ibaqs Enkel Kütschüm Khan (1563-1598 † war mit den Usbeken verbündet und suchte Islam in seinem Reich einzuführen. 1571 verweigerte im Bund mit dem Krim -Khanat den Tribut an Zar Iwan IV. Sein Staat erwies sich jedoch als ungefestigt so daß er nach der Eroberung Stadt Sibir durch Jermaks Kosaken 1581/82 schnell auseinanderfiel.

Damit begann die russ. Eroberung Sibiriens sich allerdings noch bis weit hinein ins Jhrd. hinzog.



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