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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Mai 2013 

Sicherungstechnik (Klettern)


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Als Sicherungstechnik bezeichnet man beim Klettern die Geräte und Methoden mit denen Fall auf den Boden (Absturz) verhindert werden Wichtigstes Sicherungsgerät ist dabei immer das Berg- Kletterseil durch das der Kletterer bei einem aufgefangen wird. Das Seil verläuft durch Fixpunkte oder über der Wand; die Verbindung zum erfolgt durch einen Klettergurt (üblicherweise ein Hüftgurt).

Die gebräuchliste Form der Sicherung ist Partnersicherung bei der zwei Kletterer eine Seilschaft bilden. Der eigentliche Kletterer befestigt ein an seinem Gurt; der Sicherungspartner hält das Endes des Seiles von einer sicheren Position Er reguliert die Länge des Seiles und den Kletterer bei einem Sturz. Damit der das Seil bei einem Sturz des Kletterers kann läuft es durch einen Umlenkpunkt mit Sicherungsknoten ( HMS ) oder einem Sicherungsgerät (beispielsweise ein Achter ). Das Sicherungsgerät erzeugt Reibung im Seil dass der Sichernde sein Seilende auch bei Sturz problemlos festhalten kann. Die Rollen des und des Kletterers werden von den Mitgliedern Seilschaft abwechselnd übernommen.

Ist das Sicherungsgerät am Klettergurt des befestigt spricht man von einer Körpersicherung; bei Fixpunktsicherung ist das Sicherungsgerät mit einem Fixpunkt der Wand verbunden. Eine Körpersicherung ist im nur möglich wenn sich der Sichernde auf Boden befindet.

Je nach Vorgehen unterscheidet man verschiedene der Sicherung:

  • Vorstiegssicherung : Man sichert den ersten Kletterer der Seil beim Klettern mitführt und sich selbst Zwischensicherungen sichert.
    • vorsteigender Kletterer : Der vorsteigende Kletterer ist an einem eingebunden und führt damit das Seil mit In möglichst regelmässigen Abständen nutzt der Vorsteiger (eingebohrte Haken) oder legt selbst welche (mit Firends Schlingen etc.)
    • Sicherungspartner : Der Sicherungspartner steht auf sicherem Terrain Einstieg der Kletterroute (oder ist bei Mehrseillängenrouten in einem Standplatz z.B. mit Mastwurf ). Normalerweise wird eine Form von Sicherungsgerät Abseilachter und Schraubkarabiner verwendet (bei Mehrseillängenrouten HMS ). Mit dem zunehmenden Fortschritt des Kletterers mehr und mehr Seil ausgegeben.

  • Nachstiegssicherung : Das Seil ist bereits am obersten (im sog. Top-Rope ) eingehängt man sichert den Kletterer durch einnehmen des Seiles.
    • Kletterer: Der Kletterer selbst ist durch bereits über ihm eingehängte Seil vollkommen durch Partner gesichert.
    • Sicherungspartner: Der Sicherungspartner steht auf sicherem am Einstieg der Kletterroute (oder ist am Ende der Kleterroute im Standplatz z.B. mit Mastwurf ). Normalerweise wird eine Form von Sicherungsgerät Abseilachter und Schraubkarabiner verwendet (bei Sicherung vom Standplatz mit HMS ). Mit dem zunehmenden Fortschritt des Kletterers mehr und mehr Seil eingenommen.

Standards

Die beim sichern eingesetzte Kletterausrüstung muss Sicherheitsnormen genügen. Weltweit existieren zwei wichtige Standards:

  • UIAA (Internationale Bergsteigervereinigung)
  • CEN (Europäisches Kommitte für Standardisierung)

In Europa muss Kletterausrüstung den Anforderungen CEN entsprechend der Personal and Protective Equipment (PPE) Directive entsprechen.

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