Das Wappen erzählt ein Kapitel Justizgeschichte: geneigte Lindenblatt berichtet von der morschen 1941 Kalandslinde unter der Jahrhunderte lang Recht gesprochen war. Daran erinnert auch das Richtschwert.
Die Gemarkung Sickte zeigt eine merkwürdig schmale Streifenform mit Höhen von 82-190m. Bereits Jahre 888 findet sich eine Erwähnung dieses als "Kikthi". So verworren dieser Name aussieht er zu der ältesten Namensschicht. Die Siedlung solche wird noch älter sein denn an Stellen sind Reste aus der jüngeren Steinzeit Eisenzeit aufgedeckt wurden. 1042 schrieb man Sicudi Xikthi und Xicthe 1200 Tsikthe 1264 Zickede man 1315 die Teilung in Unter- und vornahm. Beide Dörfer gehörten zur Vogtei Evessen.
Nach und nach entwickelte sich ein Niedersickte ein Bauerndorf dessen Höfe mitteldeutsche Dreiseit- Hakenhöfe mit Hausformen des Erkeröder Haustyps sind. Rittergut wurde 1638 durch Zusammenlegung mehrerer Höfe Hier sollen nicht die durch Geschlechter Pächter Besitzer gehende Geschichten aufgeschlagen werde seit ein Heinrich Schrader Kanzler Augusts d.J. 1636 Land Rechte erhielt und letztere so nutzte dass zur Fron gezwungenen Bauern den Aufstand probten. zu erwähnen ist aber wichtig um zu warum mancher Sickter bis in die jüngste hinein mit dem "Herrenhaus" nicht viel im hatte. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kam es an von Veltheim. Zuletzt wurde es als Vorwerk bis es 1957 zum Teil aufgelöst und wurde. 1982 gründete sich ein Förderverein der Erhalt des schön proportionierten barocken Baus mit Rittersaal betreibt. Mit seinen charakteristischen Arkadenöffnungen zeigt eine engen Verbindung von anspruchsvoller Gutsarchitektur mit bäuerlichen Bauweisen und neueren Europäischen Stiformen. Heute es Sitz der Samtgemeindeverwaltung.
Auch Obersickte hat sich sich stetig Bauerndorf entwickelt mit 210 Einwohnern im Jahre Die Kirche St. Georg besitzt einen gotischen rechteckiger Form mit einem Satteldach; daran schließt ein neueres Kirchenschiff. Verlässt man Obersickte in Schöppenstedt so sollte man keinesfalls versäumen den auf der rechten Straßenseite anzusehen: die im Viereck um die Gebäude laufende Galerie ist der Bauweise hiesiger Bauernhöfe eine häufig fotografierte Im Garten der Anlage befindet sich der der sehr alten Gerichtslinde (der "Kalandslinde"). 1944 sämtliche Gebäude des Hofes Denkmalschutz gestellt. Dazu ein Wohnhaus des 19. Jahrhunderts eine Scheune zwei Stallgebäude mit fortlaufender Holzgalerie im Innenhof. Bauernhof ist im thüringisch-niedersächsischem Stil erbaut worden. wird auch als fränkischer Vierseithof bezeichnet und bereits 1566 im Erbregister erwähnt.
In einem Bericht des Herzoglichen Kreisamtes vom 2. August 1831 an das "Hochlöbliche Steuer-Collegium hieselbst" wird mitgeteilt: "Am 1. Aug. morgens gegen 2.00 Uhr ist zu Ober-Sickte Wohnhaus und die Scheune des Kothsaßen und Conrad Rabke...total eingeäschert.....". Sein Nachfolger Heinrich Heronimus hat dann am 13. Juli 1832 die mit der dazugehörenden Hofländerei gekauft. Die Dorfstraße seinerzeit quer über den jetzigen Hof von nach Nordost und mündete auf den Lindenplatz Mit der Planung einer Verbindung nach Cremlingen wurde auch der Verlauf der alten im so genannten Ostendorf verändert was zu völligen Neuanlage führte und 1850 den Bau beiden Stallgebäude samt Scheune ermöglichte.
Mit dem Bau der neuen Chaussee sich der Peggau'sche Garten und der Lindenplatz mit einbezogen. Im Recess von Obersickte wird Der Inhaber des Hofes Nr. 8 ist den ... alten Lindenbaum stehen zu lassen es darf derselbe solchen nur mit Genehmigung Ortsbehörde bzw. der Herzogl. Kreisdirektion in Braunschweig Über diese Linde heißt es in der Kreisbeschreibung des Landkreises Braunschweig: "In Obersickte bestand 1386 dem Cyriakusstift in Braunschweig zustehendes Exekutionsgericht Gerichtsstätte bei der so genannten Kalandslinde im Teil des Dorfes gewesen sein soll". Die in Sickte ist mit Sicherheit vor der des Herzogtums Braunschweig also vor 1235 vorhanden Am 21. Juni 1217 hielt Graf Konrad Wernigerode bei Gicchenthe (Sickte) ein Grafengericht. Hier Kaiser Otto IV. den Edlen Hermann und von Harbke das Schloss Harbke mit allem zu Lehn.
Ein recht ungewöhnliches Gemeinwesen im Landkreis ist der in der Region bekannte Ortsteil Einige Gebäude im heutigen Komplex zwischen Sickte Erkerode (Wabehaus Bergmannsche Papiermühle Mädchenhaus auf dem Pfarrwitwenhaus Erkerode das spätere "Knabenhaus") hatten lange der Gründung der Anstalten ihre Bedeutung. Neuerkerode über einen alten Baumbestand und einen Forellenbach das Gelände durchquert.