1952 wurde ihm der René-Schickele-Preis verliehen im 1961 der Literaturpreis der Stadt Bremen . 1955 schrieb Lenz den Erzählband "So zärtlich Suleyken". Seine Bücher handeln zumeist von Menschen der Defensive; häufig traurige oder schwermütige Geschichten sich bei Lenz doch oft zu tröstenden Seine Figuren sind Einzelkämpfer die in Melancholie aber dennoch Optimismus ausstrahlen. Einige seiner Werke verfilmt und im Fernsehen ausgestrahlt. Sein wohl im Jahre 1968 erschienenes Werk ist "Deutschstunde". kritisiert Lenz das Deutschland der Nachkriegszeit. 1970 erhielt er für sein Drama "Zeit der Schuldlosen" den Gerhart-Hauptmann-Preis . Auch dieses Werk wurde verfilmt. Im 1973 entstand der Roman "Das Vorbild" 1978 und 1985 "Exerzierplatz"; in allen dreien geht stets um das Verhältnis zwischen Alt und Gegenwart und Vergangenheit. Die Themen Schuld Versagen Einsamkeit tauchen bei Lenz immer wieder auf. erzählt Geschichten im klassischen Stil von Wolfgang Borchert oder Ernest Hemingway ; er ist im In- und Ausland der bekanntesten deutschsprachigen Autoren der Gegenwartsliteratur.