Sigmund gehörte der Leopoldinischen Linie der Habsburger an. Er war der Sohn des Friedrich IV. und der Anna von Braunschweig.
Als sein Vater starb war Sigmund einmal zwölf Jahre alt. Friedrich III. dessen Neffe er war wurde zu Vormund bestellt. Da Tirol eine lukrative Einnahmequelle Friedrich III. war hielt er Sigmund bis seinem 19. Lebensjahr praktisch gefangen. Erst als Tiroler Stände ihm mit Krieg drohten ließ den jungen Sigmund ziehen.
Um den Einfluss gegen Westen auszuweiten Sigmund die französische Königstochter Radegunde ehelichen diese aber vor der Eheschließung im Jahre 1445 .
1446 nahm Sigmund seine Regentschaft über Tirol Vorderösterreich auf sein Regierungssitz wurde Innsbruck. Er bis zu dessen Tod einen Konflikt mit Nikolaus Cusanus dem damaligen Bischof von Brixen um die Gebiete des Inn- Eisack- Pustertales .
Da er wegen seines ausschweifenden und Lebensstils eine große Menge an Schulden anhäufte er 1469 Karl dem Kühnen (dem Herzog von Burgund) die Grafschaft die Landgrafschaft Elsass und einige weitere Städte behielt für aber das Recht auf Rückkauf.
1477 wurde Sigmund von Kaiser Friedrich III. Erzherzog erhoben.
Im Jahre 1480 verstarb seine Frau Eleonore. Aus der von Sigmund und Eleonore gingen keine Kinder
1484 vermählt sich Sigmund mit der erst Katharina von Sachsen. Auch diese Ehe blieb Sigmund beginnt 1487 einen Angriffskrieg gegen Venedig der jedoch beiden Seiten keinen Gebietsgewinn
Erzherzog Sigmund mußte 1490 auf massives Drängen der Tiroler Stände Regierungsangelegenheiten an Herzog Maximilian übergeben.
1496 wurde Sigmund in der Fürstengruft in Stams beigesetzt.