Er gilt als reichster Mann Italiens beherrscht als Unternehmer die italienische Medienlandschaft. Seine Firma "Mediaset" "Fininvest") besitzt die drei überregionalen Privat-Fernsehsender Italia 1 Rete 4 und Canale 5 . Berlusconi kontrolliert 70% aller italienischen Medien oder indirekt. Seit 2002 versucht er auch noch die staatlichen " RAI " unter seine Kontrolle zu bringen. Seine die er als charismatischer Politiker vor allem die Massenmedien bestreitet wird von Gegnern auch als Telekratie beschrieben. Zugleich ist Berlusconi Vorsitzender der Forza Italia und Besitzer des erfolgreichen Fußballclubs AC Mailand . Die Herkunft seines auf 7 Milliarden geschätzen Vermögens ist unbekannt.
Schon vor Beginn seiner politischen Karriere Berlusconi in zahlreiche Korruptionsaffären verwickelt. So wurde er in Italien Spanien in rund einem Dutzend Verfahren angeklagt. Zu den Vorwürfen gehörten Meineid Bestechung illegale Parteienfinanzierung Bilanzfälschung Steuerhinterziehung und Mafiakontakte . Bis 2001 wurde er viermal erstinstanzlich zu Haftstrafen verurteilt aber jeweils zweitinstanzlich freigesprochen. Die erfolgten meist wegen Verjährung. Berlusconi bestritt die jeweiligen Vorwürfe und im Gegenzug politische Motivationen zu Gunsten der Bemerkenswert ist deswegen auch dass er intensive zum früheren sozialistischen Ministerpräsidenten Bettino Craxi während Amtszeit pflegte der wegen Korruption aus dem gejagt und inzwischen auch zu mehrjährigen Haftstrafen wurde. Nachdem Berlusconi unter Eid bestritten hatte der Geheimloge Propaganda Due (P2) zu sein dies dann aber nachzuweisen war wurde er Meineides verurteilt. In einer allgemeinen Amnestie wurde jedoch die Strafe erlassen. Nachdem ein enger wegen Richterbestechung zugunsten Berlusconis Firma zu 12 Gefängnis verurteilt worden war wurde Berlusconi ebenfalls angeklagt.
Immer wieder ließ er durch seine in Parlament und Senat Gesetze auf seine zuschneiden (z.B. "Lex Berlusconi") um seine Macht vergrößern aber auch um sich vor Strafverfolgung schützen. Berlusconi kämpfte ständig gegen die seiner nach zu große Unabhängigkeit der Justiz und sich im Juni 2003 unaufhebbare Immunität. Die laufenden Strafverfahren gegen wurden daraufhin eingestellt. Auch andere Angeklagte könnten den Gesetzen profitieren insbesondere Mafia -Mitglieder zu denen Berlusconi enge Kontakte nachgesagt (z. B. [1] [2] )
Die anhaltenden Bestrebungen sich immer mehr zu verschaffen unter offensichtlicher Aushebelung der Gewaltenteilung sind der Grund warum ihm seine sogar vorwerfen einen Staatsstreich zu unternehmen. Dies demonstriert das vergiftete Klima in Italien. Aktuell strebt Berlusconi eine an die es ihm ermöglichen soll selbst Parlament auflösen zu können.
Am 2. Juli 2003 einen Tag nachdem er die turnusmäßige des EU-Rates übernommen hatte wurde er vom deutschen Martin Schulz ( SPD ) auch wegen seiner Innenpolitik heftig kritisiert. erwiderte:
"Signor Schulz so che in Italia c'è produttore che sta montando un film sui di concentramento nazisti: la suggerirò per il di kapò. Lei è perfetto!"
Auf Deutsch: Herr Schulz ich kenne einen Film-Produzenten in der einen Film über Konzentrationslager der Nazis Ich werde sie für die Rolle eines vorschlagen. Sie wären dafür wie geschaffen.
Wahrscheinlich bezog sich Berlusconi auf die deutschsprachigen Raum unter dem Namen "Ein Käfig Helden" bekannte Fernsehserie in der ein dümmlicher Aufseher namens Schulz vorkommt. Obwohl Berlusconi insistierte einen Scherz gemacht zu verursachte dieser Nazi-Vergleich eine kurze diplomatische Krise Italien und Deutschland die sich aber nach Erklärung Berlusonis gegenüber Bundeskanzler Gerhard Schröder wieder langsam beruhigte.
Außenpolitisch hat Berlusconi sich eng an USA -Regierung unter George W. Bush angelehnt. Dies kennzeichnet auch folgender Absatz einer Rede nach dem 11. September 2001 :
"Wir müssen uns der Überlegenheit unserer bewusst sein die aus Prinzipien und Werten die einen breiten Wohlstand für die Allgemeinheit haben. Der Westen wird weiterhin Völker erobern wie es ihm gelungen ist die kommunistische und einen Teil der islamischen Welt zu aber ein anderer Teil davon ist um Jahre zurückgeblieben. Die westliche Gesellschaft hat Werte Freiheitsliebe die Freiheit der Völker und des die sicherlich nicht zum Erbgut anderer Zivilisationen der islamischen gehören.." (Silvio Berlusconi)
Ein Mediengesetz das Berlusconi Kontrolle auch öffentlich-rechtliche Medien in großem Umfang gegeben hätte von Präsident Ciampi im Dezember 2003 gestoppt.
Für Aufsehen erregte Berlusconi auch mit Schönheitsoperationen. So zeigte er sich im Januar erst nach über einem Monat wieder im nachdem er sich vermutlich Falten in einer entfernen lassen hatte. Kritiker warfen ihm vor konzentriere sich auf sein Äußeres statt auf Probleme des Landes.
1993 August: Berlusconi unterstützt die postfaschistische Movimento Sociale Italiano/Destra nazionale (MSI) indem er öffentlich bekannt gibt zögere keine Minute Gianfranco Fini bei den für den Posten des Bürgermeisters am 5. Dezember in Rom seine Stimme zu geben
1994 12. Februar : Paolo Berlusconi der Bruder von Silvio wird wegen des Verdachts der Korruption verhaftet. wird im April 1996 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren sechs Monaten verurteilt.
1994: Wahl zum Ministerpräsidenten und Sturz 226 Tagen im Amt. ( 27. März bis 21. November ). Grund waren Konflikte mit dem Koalitionspartner Verwicklung in Korruptionsaffären.
2001 : Spitzenkandidat des Wahlbündnisses Casa delle Libertà (Haus der Freiheiten) für die Parlamentswahlen 13. Mai . Wahlsieg seiner Partei Forza Italia und Partner-Parteien. Wahl zum Ministerpräsidenten der 59. Nachkriegsregierung
2003 : Jegliche Ermittlungen gegen Berlusconi sind wegen erlassenen Immunitätsgesetzes ausgesetzt (bis zur Aufhebung des Gesetzes sogar so viel Zeit vergehen dass die verjährt sind und somit nicht mehr weiterbearbeitet
2004 ( 13. Januar ): Das italienische Verfassungsgericht lehnt das vielfach "Lex Berlusconi" bezeichnete Immunitätsgesetz ab und bereitet so den Weg die Wiederaufnahme der Prozesse gegen Berlusconi wg. Bestechung von Richtern Bilanzfälschung u.v.a.m. Berlusconi denkt der Folge öffentlich und spontan über Neuwahlen