Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. Oktober 2017 

Simone de Beauvoir


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Simone de Beauvoir (* 9. Januar 1908 in Paris ; † 14. April 1986 in Paris) war eine französische Schriftstellerin Philosophin und Feministin .

Inhaltsverzeichnis

Leben

Als Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir wurde sie am 9. Januar 1908 in Paris in eine streng katholische Familie hineingeboren. "Tochter aus gutem Hause" (Titel ihrer Autobiographie) zeit ihres Lebens gegen den Konformismus und "bedrückende Tyrannei" des Bürgertums aus dem sie Mit 17 Jahren begann sie an der Supérieure Normale ein Literatur- und Mathematikstudium. 1926 trat sie in die Partie Socialiste ein und studierte Philosophie an der Sorbonne . Nach ihrem Studium unterrichtete sie Philosophie Marseille ann Rouen bis sie 1936 wieder nach Paris zurückkehrt um am Molière zu unterrichten.

Den Durchbruch als Schriftstellerin schaffte Simone Beauvoir mit ihren beiden existenzialistischen Romanen Sie kam und blieb (1943) und Das Blut der anderen (1945).

Während ihres Studiums an der Sorbonne sie 1929 ihren Lebensgefährten den existenzialistischen Philosophen Jean-Paul Sartre kennen. Wie weit sich die beiden in ihrem philosophischen Schaffen beeinflusst haben bleibt heute unklar. Beide lebten sie im Quartier jedoch in getrennten Wohnungen. So genossen sie nach eigenen Aussagen - "die Vorteile des zu zweit und keine seiner Unannehmlichkeiten".

Ihr Welterfolg Das andere Geschlecht erschien im Jahr 1949 (deutsch 1951) - und machte sie Vorzeigeintellektuellen Frankreichs. Sie wurde von Regierungen eingeladen reiste in ganz Europa Nord- Mittel- und im Nahen und Fernen Osten in die und nach China. Über ihre Reiseerfahrungen schrieb in Reportagen und Tagebüchern. 1954 erhielt sie den renommierte Prix Goncourt für ihren Roman Les Mandarins ( Die Mandarine von Paris ).

Sie engagierte sich gemeinsam mit Sartre den Vietnam- und den Algerienkrieg . Daneben verfolgte sie konsequent ihren eigenen übernahm die Redaktion einer linksextremen Zeitschrift und sich im Feminismus. Ab den 1970er Jahren sie sich "à disposition du mouvement féministe international" ("der internationalen Frauenbewegung zur Verfügung"). Als der Ersten trat sie für die Straffreiheit Abtreibung ein.

Sie pflegte ihren Lebensgefährten Sartre während langen Krankheit bis zu seinem Tod im 1980. 1981 veröffentlichte sie Die Zeremonie des Abschieds ( La Cérémonie des adieux ) ein schmerzhafter Rückblick auf die letzten des Lebens Sartres.

Simone de Beauvoir starb am 14. April 1986 und wurde auf dem Cimetière du Montparnasse in Paris begraben.

Werk

Simone de Beauvoir gilt als eine (biologisch jedoch kinderlosen) "Mütter" des Feminismus nach 1968. Ihre philosophischen Werke verbinden stark mit dem Sartreschen Existentialismus . Am bekanntesten wurde sie jedoch mit Werk Das andere Geschlecht ( Le Deuxième Sexe 1949): Darin wies sie eingehend auf Unterdrückung der Frau im Patriarchat hin und eine der theoretischen Grundlagen für die erstarkende Frauenbewegung.

In Das andere Geschlecht führte sie stark beeinflusst durch die Theorie von Sigmund Freud die Unterdrückung der Frauen hauptsächlich auf unterschiedliche sexuelle Erleben und Entdecken zwischen Männern Frauen zurück.

Weitere Werke: Sie kam und blieb ( L'Invitée 1943); Memoiren einer Tochter aus gutem Hause ( Memoires d'une jeune fille rangée 1958).

Bibliographie

Romane

  • L'Invitée (Sie kam und blieb) - 1943
  • Le sang des autres (Das Blut anderen) - 1945
  • Tous les hommes sont mortels (Alle sind sterblich) - 1946
  • Les Mandarins (Die Mandarins von Paris) 1954 - prix Goncourt
  • Le belles images (Die Welt der Bilder) - 1966

Essays

  • Pyrrhus et Cinéas ( 1944 )
  • Pour une morale de l'ambiguïté ( 1947 )
  • L'Existentialisme et la Sagesse des nations 1948 )
  • Le Deuxième Sexe ( 1949 )
  • Privilèges ( 1955 )
  • La Longue Marche ( 1957 )

Memoiren und Erinnerungen

  • Mémoires d'une jeune fille rangée (Memoiren Tochter aus gutem Hause)( 1958 )
  • La Force de l'âge (In den Jahren)( 1960 )
  • La Force des choses ( 1963 )
  • Une mort très douce (Ein sanfter 1964 )
  • La Vieillesse ( 1970 )
  • Tout compte fait (Alles in allem) 1972 )
  • La cérémonie des adieux ( 1981 )

Weblinks

Siehe auch: Existenzialismus ; Liste französischer Schriftsteller



Bücher zum Thema Simone de Beauvoir

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Simone_de_Beauvoir.html">Simone de Beauvoir </a>