Simpert lebte zur Zeit Karls des Großen . Das Bischofsamt wurde ihm vom König Augsburg lag im Spannungsfeld der Auseinandersetzungen der mit den Bayern und weiter östlich der Karl der Große setzte 788 den Bayern-Herzog Tassilo III. wegen Treueverletzung ab und gliederte das ins Frankenreich ein.
Zu Karl dem Großen bestanden möglicherweise Bande des Simpert. Er könnte ein Neffe Herrschers gewesen sein. Als persönlicher Beauftragter Karls Großen war Simpert im Jahre 799 zur Provinzialsynode in Reisbach (Niederbayern) entsandt. diskutierte unter anderem über Rechtsfragen der Geistlichen die Teilnahme von Laien am Gottesdienst.
Es gibt zwar im Vergleich zu Vorgängern viele Angaben aber viele davon sind gesichert bzw. haltbar.
So heißt es beispielsweise dass Simpert des Klosters zu Murnach gewesen sei. Tatsächlich ein "Simpert" Erwähnung im dortigen Äbtekatalog allerdings 789 bis 792 . Da es zu dieser Zeit nur Bischöfe diesen Namens gab (in Augsburg und in Regensburg ) - und da der zweitere bereits 768 sicher verstarb ist diese Behauptung noch wahrscheinlich. Um 800 erhielt Simpert angeblich das Bistum Neuburg -Staffelsee und gliederte es in das Bistum Augsburg ein. Allerdings wurde die Existenz dieses nie bewiesen.
Weiter war Simpert vermutlich ein Vertrauter Karls des Großen ; zumindest wurde Augsburg unter diesem Herrscher gefördert. Gesichert ist dass der Augsburger Dom Simpert vollendet und geweiht wurde.
Insgesamt war Simpert im damaligen Leben durchaus eine wichtige Persönlichkeit. In den damaligen zwischen Bayern und Franken wurde Augsburg schwer mitgenommen. Simpert soll hier viel Wiederaufbau beigetragen haben.
Simpert starb an einem 13. Oktober. Jahr ist nicht überliefert; vermutlich wird es 807 gewesen sein.