Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Sinfonie oder Symphonie (griech.: Zusammenklang) bezeichnet Battista Sammartini Johann Stamitz (Mannheimer Schule) und Georg Christoph Wagenseil Wiener Schule ). Im Laufe des 18. Jahrhunderts erweiterte mit der Ausbreitung nach Nordeuropa die italienische Form der Sinfonia um das Menuett einem zusätzlichen vor dem Finalsatz eingeschobenen - so vor allem in den Sinfonien Mannheimer und der Wiener Schule.
Die klassische Sinfonie ab Mitte des 18. Jahrhunderts vor allem mit den Komponisten Joseph Haydn (104 Sinfonien) Wolfgang Amadeus Mozart (41 Sinfonien) und Ludwig van Beethoven (9 Sinfonien) in Verbindung gebracht. Gewichtigster ist der erste der so genannte Kopfsatz der meist in Sonatenhauptsatzform mit evtl. langsamer Einleitung gehalten ist zwei gegensätzliche Themen (Hauptthema und Seitenthema) vorstellt verarbeitet. Der zweite Satz ist ein langsamer der dritte ein Menuett oder auch Scherzo und der vierte Satz das Finale meist eine Kombination aus Rondo oder Sonatenhauptsatz. Beethoven führt diese Form an ihre Grenzen und vergrößert außerdem das bis hin zum Einsatz eines Chores in 9.Sinfonie deren Finalsatz die bekannte Ode an die Freude von Friedrich Schiller zur Grundlage hat.
Im 20. Jahrhundert gab es trotz Sinfonie-Kompositionen von Sergej Prokofjew oder Dmitri Schostakowitsch - auch aufgrund der stilistischen Zersplitterungen "Moderne" - keinen einheitlichen Sinfonie-Begriff mehr.