Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Januar 2020 

Sisal


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Sisal

Weitere Namen sind: Sisalagave und Agavaceae lat. Agave sisalana Perrine )

Die hapaxanthe Rosettenpflanze stammt aus den Trockengebieten des Hochlandes und wurde nach der Hafenstadt Sisal Golf von Mexiko benannt. Die von unzähligen durchzogenen Blätter werden bis zu zwei Meter Der Stamm wird bis zu einem Meter Sisal kann bis zu zwölf Jahre alt und entwickelt in ihrem letzten Lebensjahr einen bis zu sechs Meter hohen Blütenstand. Die sind etwa 6 cm lang und grün weit herausragenden braun punktierten Staubblättern. Jährlich werden 15 bis 20 Blätter gebildet. Die Vermehrung durch Schösslinge oder durch im Blütenstand gebildete

Anbau und Verarbeitung:

Erstmals nach ca. fünf Jahren und alle zwei bis vier Jahre werden die bis zu zwei Meter langen Blätter geschnitten. maschineller oder manueller Entfernung des Blattgewebes werden Fasern gewaschen getrocknet geschlagen und gebürstet. Nach trocknen bleiben lediglich 4% des ursprünglichen Blattgewichtes Die Sisalfaser zeichnet sich durch eine beinahe Farbe aus. Die daraus gefertigten Seile können zu 20% gedehnt werden. Da es sich eine Naturfaser handelt kann diese kostengünstig durch entsorgt werden. Heute wird Sisal hauptsächlich in Kenia Tansania und Madagaskar angebaut.

Die Sisal-Weltproduktion belief sich im Jahr auf 426.000 t (1977 471.000 t). Haupterzeugungsländer mit Ausnahme von Mexiko auch Anbieter sind (52%) Mexiko (12%) Kenia (10%) Tansania (9%) Madagaskar (5%). Die wichtigsten Abnehmer sind Portugal Frankreich.

Verwendung:

Aus dem groben Material werden Schiffstaue Seile Fussmatten Netze Teppiche Hängematten Möbelstoffe Dartscheiben und vor allem Bindegarn hergestellt.



Bücher zum Thema Sisal

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Sisal.html">Sisal </a>