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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Skarabäus


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Skarabäen (Käfersteine) sind Abbildungen des heiligen Käfers Skarabäus (Pillendreher) auf ägyptischen Gemmen Münzen Mumien Obelisken und an Kunstwerken.

Die Entstehung und schnelle Vermehrung dieses im Schlamm nach dem Rücktritt des Nils führte zur Meinung er entstehe ohne weswegen er als Symbol der Schöpferkraft galt. seiner fast runden Gestalt in der glänzenden Farbe der Flügeldecken fand man Ähnlichkeit mit und Glanz der Sonne der nächsten sichtbaren und man weihte ihm eine göttliche Verehrung.

Solche Skarabäen wurden in Ägypten aus Steinen geschnitten. Sie sind meist Länge nach durchbohrt sodass man sie an Faden tragen konnte. Seit der Vermischung der gnostischen und christlichen Lehre findet man auf Gemmen auch christliche Aufschriften. Die altägyptischen Skarabäen insbesondere bei Mumien gefunden werden sind in Regel nicht länger als 1-1½ cm und häufig den Namen eines besonders verehrten Königs B. Thutmosis III. Ramses II. Amenophis III. häufiger noch einige symmetrisch angeordnete hieroglyphische Symbole. Die größeren bis zu 5 6 cm in der Länge haben entweder oder in selteneren Fällen kurze historische Texte Inschrift auf der unteren Fläche.

Aus: Meyers Konversationslexikion 4. Auflage 1888/89




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