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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 21. Mai 2013 

Skarifizierung


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Als Skarifizierung wird das Schneiden von Narben in die Haut bezeichnet.

Dieses wird besonders in der schwarzen des Sudans durchgeführt und dient einerseits der Klanzuordnung andererseits als Körperschmuck daneben allerdings auch Initiation der Mädchen an der Grenze zum heiratsfähigen Alter.

Auch in verschiedenen Jugendsubkulturen der westlichen werden heutzutage Narben als Body-Modification geschnitten. Dabei unterscheidet sich dies von rituellen Skarifizierung der " Naturvölker " insoweit als zwar auch hier die zu anderen Gruppen beabsichtigt ist und dies Form des Körperschmucks betrachtet wird. Die in tiefenpsychologischem Sinn mit dem Erdulden von Schmerzen als Initiation ins Erwachsenenleben vorhandene Motivation ebenfalls eine wichtige Rolle spielen ist jedoch in einer Tradition verwurzelt noch ein stammeskulturelles Ereignis mit der Angehörigen.

Von beiden Formen unterscheidet sich das selbstverletzende Verhalten als psychischer Störung in dem Sinn dass hier die im Vordergrund steht und der Aspekt des völlig in den Hintergrund tritt.

Daneben wird eine Skarifizierung zur virologischen Diagnose einer Pockenerkrankung an der Hornhaut des Kaninchens durchgeführt; weiters die Pockenimpfung selbst mittels am Oberarm durchgeführt.


Siehe auch: Tätowierung - Piercing - Ethnologie


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