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Sklavenmoral


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Die Sklavenmoral ist ein Begriff aus der Genealogie der Moral und aus Jenseits von Gut und Böse von Friedrich Nietzsche . Die Sklavenmoral kennzeichnet ein Moralsystem für Untertanen und ist damit der Herrenmoral entgegengesetzt.

Nach Nietzsche ist die Sklavenmoral durch Gegensatzpaar gut und böse bestimmt. Im Gegensatz dazu kennt die das Gegensatzpaar gut und schlecht .

In der Sklavenmoral kommt nach Nietzsche das Mitleiden die gefällige hilfsbereite Hand das Herz die Geduld der Fleiß die Demut Freundlichkeit zu Ehren . Die Sklavenmoral sei vor allem Nützlichkeits-Moral" denn sie nütze den Herrschenden.

Der Gute im Sinne der Sklavenmoral sei gutmütig leicht zu betrügen ein bißchen dumm un bonhomme . Und weiter schreibt Nietzsche: Überall wo die Sklavenmoral zum Übergewicht kommt die Sprache eine Neigung die Wort "gut" "dumm" einander anzunähern.

Zitat: Arm fröhlich und Sklave! - das ist möglich - und ich wüßte den Arbeitern Fabriksklaverei nichts Besseres zu sagen: gesetzt sie es nicht überhaupt als Schande dergestalt wie geschieht als Schrauben einer Maschine und gleichsam Lückenbüßer der menschlichen Erfindungskunst verbraucht zu werden!...Pfui aufreden zu lassen durch eine Steigerung der innerhalb des maschinenhaften Getriebes einer neuen Gesellschaft die Schande der Sklaverei zur Tugend gemacht (Morgenröte)

Siehe auch: Ethik Moral




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