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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Skopolamin


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Skopolamin ( C 17 H 21 N O 4 ) oder auch Hyoscin ist ein hochgiftiges Alkaloid das künstlich hergestellt werden kann aber in der Natur in Nachtschattengewächsen wie Bilsenkraut und Stechapfel vorkommt.

Skopolamin wirkt beruhigend und dämpfend und für einen Zustand der Willenlosigkeit und Apathie. den 50er und Jahren wurde es bis Aufkommen von Natrium-Penthotal als "Wahrheitsdroge" eingesetzt.

In der Medizin findet Skopolamin heutzutage noch Verwendung vor Jahrzehnten wurde es es mit morphinbasierten Präparaten zur Beruhigung von hocherregten geistig verwendet (R. Degkwitz "Leitfaden Psychopharmakologie"). Beim so Parabelflug wird Scopolamin zusammen mit der rezeptpflichtigen Dexamphetamin verabreicht um den Verdauungstrakt nicht aber ganzen Menschen zu beruhigen.

Es hat folgende Wirkungen (Dosis > mg nach Arman Sahihi):

  • Versiegenden Speichelfluss
  • Sehstörungen
  • Unkontrollierte Halluzinationen
  • Koordinationsstörungen
  • Verzerrung des Zeitkontinuums
  • Juckreiz
  • Deliröse Zustände
  • Paramnesien

Achtung

Vor einer unkontrollierten Einnahme als Rauschdroge zu warnen. Die therapeutische Breite des Stoffes gering die Nebenwirkungen sind gravierend.

Therapeutische Anwendung

Scopolamin wird wie Atropin zur Pupillenerweiterung angewendet. Außerdem gibt es transdermales therapeutisches System in Form eines Pflasters Kinetosen da es antiemetisch wirkt

Quartäre Derivate des Scopolamins wie zum das N-Butylscopolamin werden als Spasmolytika eingesetzt

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