Aufgrund der weiteren Pläne für eine der Schmalspurstrecke änderte die LD 1895 ihren Namen in Rhätische Bahn (RhB) die 1897 nach einem Volksentscheid zur Staatsbahn wurde.
Als letzte Strecke des Stammnetzes folgte 1913 die Eröffnung der Engadin -Linie Samedan - S-chanf - Zernez - Sagliains - Scuol die von Anfang an elektrifiziert war. für eine Weiterführung der Linie nach Landeck im Tirol wurden nicht mehr verwirklicht.
Zwischen 1913 und 1922 wurde dann auch das Gesamte Stammnetz 11 kV 16 2/3 Hz Wechselstom elektrifiziert.
Nach der Fertigstellung der Albulaline wurde 1905 die Bernina-Bahngesellschaft (BB) gegründet mit dem Ziel St. über den Berninapass mit Tirano zu verbinden. Nach Erteilung Konzession 1906 erfolgte die Eröffnung von 1908 an in mehreren Teilabschnitten. Erst 1910 war die komplette Strecke St. Moritz Pontresina - Morteratsch - Ospizio Bernina - Grüm - Poschiavo - Campocologno - Tirano fertiggestellt. Ursprünglich sie nur für den Sommerbetrieb vorgesehen und den ersten Jahren ihres Bestehens stets am des Existenzminimums.
Die Einführung des Speisewagens ( 1928 ) und Pauschalangebote für Touristen konnten die Bahn nicht vor dem Ruin bewahren. Aufgrund schwierigen finanziellen Lage wurde die BB 1944 von der RhB übernommen. Diese modernisierte Strecke grundlegend und baute sie aus. Mittlerweile sich die nach wie vor mit Gleichstrom Bahn zu einem bedeutenden Faktor im Tourismus Graubünden entwickelt.
1912 begannen die Bauarbeiten für die kunstbautenreiche Chur-Arosa-Bahn (ChA) von Chur nach Arosa . Diese verwendete im Gegensatz zur RhB anderes Stromsystem nämlich 2400 Volt Gleichstrom. Im zur BB konnte die ChA in den Erfolge erzielen. Die Krisenjahre und die zunehmende sorgten jedoch dafür dass auch die ChA Schwierigkeiten kam und 1942 in die RhB eingegliedert wurde.
1997 wurde das Stromsystem an das des der RhB angeglichen. Eine unterirdische Strecke unter Stadt Chur konnte nicht realisiert werden.
Unabhängig von restlichen Schienennetz Graubündens wurde 1903 im Tessin die "Societa Ferrovia elettrica Mesocco" (BM) gegründet die 1907 die Strecke von Bellinzona über Castione Cama und Lostallo nach eröffnete.
Wegen der abgeschiedenen Lage kam auch Strecke bald in finanzielle Schwierigkeiten sodass sie 1942 mit der RhB fusionieren musste.
Aber auch später besserte sich die nicht. So wurde 1972 der Personenverkehr eingestellt und das Teilstüch Bellinzona und Castione abgebrochen. Als 1978 die Strecke bei schweren Unwettern stark wurde und sich Reparaturen nicht mehr rentierten ein weiteres Teilstück Cama - Mesocco stillgelegt abgebrochen.
Auf dem letzten verbliebenen Teilstück Castione Cama herrscht inzwischen jedoch praktisch kein Verkehr Die Zukunft dieser Linie ist ungewiss.
Im Jahr 1991 begannen die Bauarbeiten für den mit 1 km längsten Meterspur-Tunnel der Welt dem Vereinatunnel . 1999 wurde die Strecke zwischen Klosters und bzw. Susch eröffnet.
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