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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 20. Juni 2013 

Softwareverteilung


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Softwareverteilung sind die Prozesse zur Verteilung von Software auf Anwender- PCs .

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Bevor eine Software durch einen Anwender werden kann muss sie auf einem Computersystem installiert sein und konfiguriert werden (dies auch für das Betriebssystem des Computers).

Bei Personal Computern (PC) muss die Software auf dem des Anwenders installiert werden. Aber auch bei die auf Server Computern betrieben werden (z.B. Anwendung) ist je nach Anzahl der Server Softwareverteilung notwendig.

Viele Anwender verfügen nicht über die Kenntnisse oder Berechtigungen um Software Applikationen selbst installieren. Daher ist es in (grossen) Organisationen dass diese Aufgabe durch qualifizierte Mitarbeiter für Anwender durchgeführt wird.

Bei einer großen Anzahl von PC's Anwendugen ist der Aufwand hierfür sehr groß dass es notwendig wird diese Tätigkeit zu

Die Softwareverteilung ist ein kritischer Prozess mit ihr auch die Installation sicherheitsrelevanter Applikationen Virenscanner Browser Betriebssystem Korrekturen ( Hotfixe )) erfolgt.

Zielsetzung der Softwareverteilung

Gesamtziel des Einsatz einer Softwareverteilung ist eine vollautomatische Erstintstallation Konfiguration und Wartung einer Anzahl von Computer mit minimalem Aufwand zu Weiterhin muss ein störungsarmer und sicherer Betrieb betreuten Umgebung erreicht werden.

Dieses Ziel kann mit heute verfügbaren zur Softwareverteilung durchaus erfüllt werden. Es werden mit mehr als 10.000 Computern durch den eines einzigen Administrators und weniger Server betrieben!

Rollen der Softwareverteilung

  • Administrator: betreibt pflegt und konfiguriert das
  • Anwender: erhält durch die Softwareverteilung benötigte automatische installiert und konfiguriert
  • Software Hersteller: liefert die Applikationen und Setup Programm
  • Paketierer: verpackt das Setup Programm der in ein Paket des Softwareverteilsystems
  • Produktverantwortlicher: legt für eine Applikation die und die Art der Installation fest
  • Support : unterstützt bei Störungen oder Problemen den Erhält vom Administrator Informationen über die Konfiguration Systems. Leitet Störungen nach Qualifikation zur Lösung den Administrator weiter.
  • Netzwerk Betreiber: betreibt das Netzwerk auf die Softwareverteilung stattfindet. Ist bei kleinen Organisationen identisch mit Administrator. Bei grossen Organisationen wird Netzwerk fast immer unabhängig betrieben.
  • Server Betreiber: betreibt die notwendigen Server. bei kleinen Organisationen oftmals identisch mit Administrator. grossen Organisationen werden Server meist unabhängig betrieben

Komponenten der Softwareverteilung

  • Netzwerk : dient zur Übertragung der Pakete und Konfigurationsdaten. Wird auch verwendet um die IST-Situation an Server zurückzusenden
  • Protokolle und Standards: standardisierte Verfahren mit denen Daten austauschen können. Für die Softwareverteilung sind wichtigsten BOOTP PXE IP DHCP HTTP FTP UNC Multicast LDAP ....
  • Computer : erhält durch die Softwarverteilung das OS die Anwendungen installiert. Wird durch die Softwarverteilung
  • Paket: Sammlung von Dateien welche eine automatitisiert installiert und konfiguriert. Dabei kann ein auch mehrere Applikationen (z.B. alle notwendigen Hardware enthalten. In der Regel werden alle notwendigen in ein komprimiertes Archiv zusammengepackt.
  • Paketierungs Software: spezielles Progamme die dazu wird um ein Paket zu erstellen. Wir Paketierer verwendet.
  • Konfigurations-Datenbank: speichert zentral alle Konfigurationsdaten des ab.
  • Konfigurations-Server: Ablageort der Konfigurationsdatenbank. Stellt Dienste Verfügung mit denen die Konfigurationsdaten den Computern gemacht werden.
  • Konfigurations-Software: spezielle Software zur Pflege der Wegen der grossen Datenmengen sind hier leistungsfähige notwendig.
  • Paket Server: stellt die Paket über Netzwerk zur Verfügung. Braucht eine sehr leistungsfähige Der Paketserver und der Konfigurationsserver sind u.U. gleiche physiche Computer.
  • Inventarisierung: System um die Daten der Umgebung zu erfassen. Ist sinnvollerweise in die integriert. Kann aber auch einzeln betrieben werden. u.U. auch komplett entfallen (Kostenreduktion).

Installationsphasen

Installation des Betriessystems

Bevor Anwendungen installiert werden können muss das Betriebssystem (kurz OS von engl. operation system ) installiert werden. Dazu kann entweder eine CD / DVD verwendet werden oder ein Protokoll zum Netzwerkboot von Computern ( BOOTP PXE). Im ersten Fall bootet der von der CD/DVD auf der alle notwendigen gespeichert sind. Das Programm zur Installation des (auch auf dem Datenträger) wird automatisch gestartet. kann oft so vorkonfiguriert werden dass keine durch den Anwender mehr notwendig sind.

Bei der Netzwerkinstallation lädt das BIOS des Computer zunächst vom Netzwerk die Programme (meist über das TFTP Protokoll) und führt diese dann aus. der Regel lädt dieses Programm dann das Installationsprogramm von einem Server Computer im Netzwerk.

Installation von Anwendungen

Nachdem das OS vollständig installiert ist die Applikationen (Textverarbeitung Tabellenkalkulation Zeichenprogramm...) installiert werden.

Dazu werden diese meist in sogenannte verpackt. Das heißt die Dateien der Anwendung in einem (großen) Archiv zusammengestellt (oftmals komprimiert ) dass zusätzlich die notwendigen Programme zur der Applikation enthält. Für Microsoft Windows kann dabei die MSI Technologie verwendet bei der das Setup Programm bereits im integriert ist. Unter LINUX ist das RPM Format weit verbreitet. Paket erhält nur noch die notwendigen Dateien Anwendung und eine Steuerungsdatei die dem OS welche Aktionen zur Installation durchzuführen sind.

Konfiguration von Anwendungen

In der Regel sind die Anwender der Durchführung der Konfiguration von Anwendungen überfordert Eintragen eines Proxy -Server für einen HTML Browser). Überlässt man Konfiguration der Anwendungen den Anwendern können zusätzlich entstehen (z.B. Virenscanner deaktiviert). Eine fehlerhafte Konfiguraton Anwendungen ist die häufigste Ursache für Störungen der Nutzung von Anwendungen.

Daher müssen die Anwendungen nachdem Sie die Softwareverteilung installiert wurden noch konfiguriert werden. werden die Parameter der Anwendung festgelegt. Dies z.B:

  • Verweise auf andere Computer
  • Lizenzschlüssel
  • Pfade

Dabei kann es sich einerseits um Parameter handeln die für alle Anwender der festgelegt werden sollen oder um Parameter die jeden Anwender der Applikation individuell konfiguriert werden Es ist auch zu unterscheiden ob die nur einmalig erfolgen soll (Anwender bekommt sinnvolle die er aber individuell anpassen kann) oder ob die Softwareverteilung sicherstellen soll dass die durch den Anwender nicht verändert werden können das Änderungen automatisch rückgängig gemacht werden. Ein zur Softwareverteilung sollte daher in der Lage diese Parameter zentral zu verwalten und automatisiert

Konfigurationsverwaltung

Ein üblicher Anwender benötigt für seine Arbeit heute eine grosse Anzahl von Programmen. jeden Anwender/Computer muss daher eine Liste der hinterlegt werden die durch die Softwareverteilung installiert sollen. Weiterhin müssen die Parameter zur Konfiguration Anwendungen hinterlegt werden (wieder pro Anweder/Computer). Es dabei sehr hilfreich die Anwender/Computer zu gruppieren. Administrator der Softwareverteilung kann dann entweder eine Gruppe von Computer/Anwendern oder einzelne konfigurieren was Arbeitsaufwand erheblich reduziert.

Für ein effizientes und sicheres Arbeiten es weiterhin notwendig dass zu jedem Zeitpunkt die aktuelle Soll-/Ist-Konfiguration eines Computers dargestellt werden Nur so kann der Administrator feststellen ob angestrebte Umgebung funktioniert. Da es sich oft ein sehr grosse Anzahl von Computern handelt auch leistungsfähige Abfragewerkzeuge notwendig mit denen sich Aussagen machen lassen (z.B. auf wie vielen ist die Software X installiert?).

Die effiziente transparente und sichere Konfigurationsverwaltung maßgeblich für den Erfolg einer Softwareverteilung ausschlaggebend. in der Konfigurationsverwaltung können sehr leicht massive nach sich ziehen (z.B. aufgrund falscher Proxy kann kein Anwender mehr auf das Internet Daher sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung ein absolutes Muss. Dies sind z.B. der Konfiguration Schulung der Administratoren Vieraugenprinzip Statistische etc.




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