Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Soldatenlaufbahnverordnung (SLV) regelt in Deutschland die Voraussetzungen unter Soldaten der Bundeswehr ...
nach einer festgelegten Zeit befördert werden (1).
Dies sind Regelzeiten und begründen in Rechtsprechung leider keinen Rechtsanspruch wenn die Regelzeit erreicht wurde. Die Beförderung zu einem bestimmten Dienstgrad setzt zumeist eine oder mehrere bestandene Zusatzausbildungen voraus sowie die Einplanung auf einen Dienstposten sowie (leider) auch vorhandene Haushaltsmittel des Man spricht dabei landläufig von einem Beförderungsstau. (2004) warten sehr viele Oberfeldwebel auf die Beförderung zum Hauptfeldwebel ebenso wie sehr viele Oberleutnante auf die Beförderung zum Hauptmann .
Ein Soldat der als GWDL seine Dienstzeit begonnen hat und die Ausbildung zum Fahrschullehrers erfolgreich abgeschlossen hat wird der Bundeswehr als normaler Mannschaftsdienstgrad geführt. Wenn er sich während des als Soldat auf Zeit einschreibt dann ist direkte Beförderung zum Feldwebel wahrscheinlich wenn er auf einen Fahrschullehrer-Dienstposten werden kann. Nur in diesem Fall wird Zivilberuf annerkannt da eine weitere militärfachliche Ausbildung Fahrschullehrer in der Regel durch eine Kurzeinweisung die Besonderheiten der Bundeswehr ersetzt wird.
Zum Beispiel wird der Soldat der bereits die zivile Approbation als Arzt hat direkt als Stabsarzt eingestellt. Die erfolgreiche Ausbildung zum Maler und Lackierer berechtigt zumeist die Einstellung als Stabsunteroffizier wenn die militärische Verwendung dem Zivilberuf (Beispiel: 1.Maler in einer Luftwaffenwerft).
Grundsätzlich ist zu bemerken daß bei Einstellung mit höherem Dienstgrad dennoch die entsprechenden absolviert werden müssen.