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Sønderborg


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Sonderburg im April 2004

Sønderborg ( dt. Sonderburg) ist eine Stadt im Sønderjyllands Amt in Dänemark an der Flensburger Förde unweit der Grenze zu Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Altstadt und weitere große Teile der Stadt landschaftlich reizvoll ( Dänen würden sagen hyggelig ) auf der Insel Alsen (Als) der westliche Teil hingegen gehört zu Jütland . Dazwischen verläuft der trennende 250 Meter breite Alsensund (Als Sund) der nach Süden hin in die (Sønderborg Bugt) mündet. Diese ist Teil der Flensburger Nördlich von Sønderborg reicht der Augustenborg Fjord tief nach Alsen hinein. Die Kommune Sønderborg ist 54 4 km² groß und hat über 30.000 Einwohner.

Geschichte

Alsensund um 1864 (Karte von ca. 1888)

Nachdem sie am 29. Juni 1864 von den Preußen erobert wurde kam die Stadt Sonderburg Preußen bzw. ab 1871 zum Deutschen Reich . Administrativ gehörte sie in dieser Zeit Provinz Schleswig-Holstein . 1890 hatte Sonderburg 5.120 Einwohner davon 145 Katholiken und 7 Juden . Seit 1920 gehört Sonderburg wieder zu Dänemark. Noch besitzt die Stadt einen beträchtlichen Anteil deutschsprachiger die sich im Bund deutscher Nordschleswiger zusammengeschlossen haben.

Anschluss durch eine Eisenbahn fand Sonderburg am 15. Juli 1901 . Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1980 1. Januar ) :

Informationen zum oldenburgischen Geschlecht der Sonderburger Holstein-Sonderburg ): Haus Oldenburg

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert sind die Altstadt mit dem Schloss (gegründet 1170 ) und der Hafen promenade sowie die nahe gelegene nationale dänische Gedenkstätte der Düppeler Schanzen . Düppel ( dän. Dybbøl) ist heute ein Stadtteil von Sonderburg.

Verkehr

Hafen von Sonderburg

Zwei Straßen brücken über den Alsensund verbinden in der Hafenstadt Sønderborg Alsen mit Jütland. Über die Hochbrücke führt die Fernstraße 8 die Tondern mit Nyborg (mit Fährbetrieb zwischen Alsen und Fünen ) verbindet. Die südliche ältere Brücke über Sund ist eine Klappbrücke die Kong Christian X. Bro also nach dem König Christian X. benannt. Sie ist gleichzeitig die einzige Querung des Sundes wo auch Fußgänger und zugelassen sind.

Auf dem jütländischen Teil der Stadt sich der kleine Kopfbahnhof der Dänischen Staatsbahn von Tinglev. Sie ist seit 1997 elektrifiziert. InterCity -Züge fahren im Zweistundentakt nach Kopenhagen . Die Fahrzeit beträgt 3 Stunden und 48 Minuten ( 2004 ).

Nördlich von Sønderborg gibt es einen Flugplatz (Sønderborg Lufthavn) . Er befindet sich auf der Landzunge dem Augustenborg Fjord im Osten und dem im Westen. Von hier verkehren Linienflüge nach Kopenhagen

Fähren verkehren nach Apenrade Damp Flensburg und Gelting. Die Schiffe nach Flensburg man Fördedampfer weil sie die Flensburger Förde befahren.

Wirtschaft

Am Wasser gelegen: Das Schloss

Wirtschaftlich bedeutsam sind die Maschinen- Textil- und Lebensmittelindustrie . Sønderborg ist gleichzeitig ein sehr beliebtes Touristenziel .

Weblinks



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