Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Sonderpädagogik benennt einen Berufszweig für die außerschulische und Förderung behinderter Menschen im Sinne einer zur Selbstständigkeit.
Als Sonderpädagogen dürfen sich Diplom-Pädagogen und AbsolventInnen der Akademien (mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik) bezeichnen die mit der Förderung und Erziehung so genannter Kinder und Jugendlicher befassen. Statt der oft verwendeten Bezeichnung "behindert" wird heute zunehmend die "Menschen mit Behinderung" verwendet. Dabei rückt in Vordergrund dass Behinderung nicht nur als "Nicht-Funktionstüchtigkeit" werden soll sondern diese Menschen in ihrem als gleichwertig begriffen werden sollen.
Für das Kindes- und Jugendalter sind im Bereich der Frühförderung familienentlastenden Diensten in integrativen Kindergärten und in der Sonderschulsozialarbeit in der Freizeitpädagogik und Heimen tätig. Für das Erwachsenenalter liegen die im Wohnbereich (Heim betreutes Wohnen) im Arbeitsbereich Arbeitsassistenz Berufsbildungs- und Berufsförderwerke) und in der (spez. z.B. Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger
Die in der Berufspraxis zu bewältigenden sind so zahlreich wie die Arbeitsfelder. Neben Anwendung medizinischer entwicklungspsychologischer und diagnostischer Kenntnisse müssen SonderpädagogInnen in der Lage sein Beziehungen zu und deren Familien herzustellen. Sonderpädagogik bewegt sich im Grenzbereich zur Therapie. Die Arbeit mit Problemen der Familien und den Verhaltensproblemen der erfordert ein hohes Maß an Selbstreflexion und (im Sinne einer dialogischen Heilpädagogik welche das Paradigma in der Sonderpädagogik abgelöst hat). Die nach Integration behinderter und nichtbehinderter Kinder sollen langfristig Arbeit von SonderpädagogInnen in fast allen Regeleinrichtungen Die Förderung von integrativen Prozessen die nicht verlaufen wird dabei eine wichtige Rolle spielen die Zusammenarbeit mit den PädagogInnen ohne sonderpädagogische
Im Erwachsenenalter werden sich durch das Normalisierungsprinzip neue institutionelle Erfordernisse ergeben. Selbstbestimmtes Leben und die in die „normale” Lebenswelt sind Ziele denen sonderpädagogische Praxis nachkommen muss. Im Wohn- und gibt es bereits Modellprojekte die zukunftsweisend sind. werden zu Wohn- und ArbeitsassistentInnen. Rechtliche Kenntnisse zur Ausschöpfung der bestehenden Unterstützungen der Realisierung von Projekten sind hier unumgänglich. Bereich Erwachsenenbildung nimmt zunehmend größeren Stellenwert ein da die notwendigen Voraussetzungen für lebenslanges Lernen und von Menschen mit Behinderungen im Erwachsenenalter schafft.
Zu den zu vermittelnden Kenntnissen in Wahlpflichtfächern gehören Ursachen und Symptome der verschiedenen spezielle Förderprogramme und Förderdiagnostik sowie die speziellen Fragestellungen (etwa Sterilisation geistig behinderter Frauen Erwachsenenbildung für Menschen geistiger Behinderung die Arbeit mit schwerstbehinderten Menschen Sexualität Familiensituation u.a.). In den Wahlpflichtfächern können Fragestellungen (z.B. Frühförderung bei Kindern mit geistiger Sprachtherapie etc.) behandelt werden. Aufgrund der fast vorliegenden Mehrfachbehinderungen ist das isolierte Studium eines Wahlpflichtfaches nicht zu empfehlen. Es sollten die aller Wahlpflichtfächer wahrgenommen werden. Im Rahmen von Kindergärten anstelle von Sonderkindergärten (z.B. für Sprachbehinderte) SonderpädagogInnen nicht mehr nur mit spezifischen Behinderungen Ähnliche Entwicklungen sind für den Wohn- und festzustellen.
Die Studieninhalte beziehen sich auf Kenntnisse aus dem der Allgemeinen Sonderpädagogik :
Geschichte
Interkulturelle Sonderpädagogik
Ethische Fragen
Methoden der Sonderpädagogik
Institutionen der Sonderpädagogik
Theorien der Sonderpädagogik
Diese Kenntnisse sind notwendige Bedingungen zum eines eigenen Standortes und damit zur Fähigkeit kritischen Reflexion bestehender Berufspraxis vor allem der Spezielle Förderprogramme oder diagnostische Aufgaben müssen kritisch werden. Gesellschaftsbezogene Aufgaben der Sonderpädagogik (Integration Ethik Selbstbestimmtes Leben) lassen sich nur lösen durch des jeweiligen Standpunktes (z.B. Dialogische versus Interaktionistische Materialistische Heilpädagogik ). Lernerfordernis ist hier die Reflexionsfähigkeit.