Die Umstände der Thronbesteigung von Songtham etwas unklar da eigentlich der Prinz Si der legitime Nachfolger hätte sein müssen. Jedenfalls unter ihm eine deutliche Ausweitung der siamesisch-europäischen statt ohne dass Songtham die Gleichgewichtspolitik verlässt. 1600 gegründete Ostindienkompanie der Engländer erhält 1612 die gleichen Rechte wie die Portugiesen und die Niederländer zuvor: eine Handelsniederlassung in Ayutthaya und Bau einer Werkstätte in Pattani auf der malaiischen Halbinsel wird erlaubt. dieser Erlaubnis erhofft sich der König einen in der Weiterverarbeitung von Rohstoffen an denen keinen Mangel leidet.
Die Europäer benötigten einen Handelsweg nach China der vom unberechenbaren Monsun möglichst unabhängig war. Songtham bot ihnen Ayutthaya und so wuchs die Hauptstadt als von einiger Bedeutung für Waren zwischen Europa Japan und China. Ganz ungeschoren kam Siam nicht um die wachsenden Spannungen zwischen den herum: 1618 kam es zwischen Holland und England Handelskrieg der sich bis auf die Niederlassungen Siam ausbreitete. Nur ein Jahr später greifen Niederländer zwei englische Schiffe in Pattani an. 1620 wird zwischen den Niederlassungen in Siam Friedensvertrag geschlossen und die Lage entspannt sich.
Songtham verstärkte auch die Handelsbeziehungen mit Japan das zwar keine technologischen Erkenntnisse bieten aber dafür die leicht abzubauenden Edelhölzer Zucker Elfenbein Früchte und Reis teuer bezahlten. Schließlich die Japaner über eine Palastgarde am Hofe den König zu stürzen um die Kontrolle die siamesische Wirtschaft zu erlangen. Ob für Shogun oder ob sie nicht vielmehr durch Fürsten bestochen worden waren bleibt vorerst im der Geschichte. Auf jeden Fall drangen laotische bis nach Lopburi vor um Ayutthaya von Japanern "zu befreien".
Songtham stirbt 38jährig an einer schweren und hinterläßt ein wirtschaftlich gesundes Land mit minderjährigen Thronerben dem Prinzen Jetta.