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Sonnenaktivität


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Sonnenaktivität ist die Abweichung der Sonnenstrahlung vom gleichmäßigen Fluss. Im sichtbaren Licht erkennt man sie seit langem an wechselnden Zahl der Sonnenflecken die einem 11-jährigen Zyklus folgen.

Seit einigen Jahrzehnten stellt die Sonnenforschung fest dass in anderen Bereichen des Spektrums die Sonnenaktivität noch stärker spürbar ist. die Nord- oder Polarlichter hängen damit zusammen.

Die Strahlungsenergie der Sonne stammt aus Kernfusion von Wasserstoff zu Helium die sich beim Empordringen aus dem von Gammastrahlung über UV in Konvektion heißer Gasblasen umwandelt. Dabei gibt es und kleinräumige Temperaturunterschiede Gasausbrüche und vereinzelte "Strahlungsstürme" [Röntgen]- und UV- bis Radiobereich.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts befindet die Sonne in einer ungewöhnlich aktiven Phase wie der Max-Planck-Gesellschaft meinen. Die Sonnenaktivität ist demnach etwa doppelt so hoch der langfristige Mittelwert und höher als jemals den vergangenen 1000 Jahren.

Konvektion - wie kochendes Wasser

In Zeiten vermehrer Sonnenflecken sind in diesen etwas dunkleren Gebieten statt 6.000°) starke Magnetfelder festzustellen. Normalerweise brodelt die Sonne wie in einem Kochtopf. Heißes Gas steigt nach kühleres sinkt am Rand nach unten. Magnetfelder diese Konvektion lokal. An den betroffenen Stellen kühlt heiße Gas mehr als sonst ab und - wie schneller abgekühltes glühendes Eisen - Die Flecken treten meist in Magnetpaaren auf können Tage bis Monate am selben Ort Nach einer halben bis vollen Sonnenrotation (27-30 sehen wir sie dann wieder.

Heiße Gaswolken Flares und Polarlichter

Starke Magnetfelder bei großen Sonnenflecken ( Typ E Typ F können Wolken heißen Gases aus den der Sonne ins All schleudern. Diese Gaswolken elektrisch geladen und stören daher das Erdmagnetfeld wenn sie nach einigen Tagen ankommen. sind meist Flares verbunden - plötzliche Strahlungsausbrüche in den Schichten die einige Minuten bis Stunden dauern. wird verstärkte Gammastrahlung UV - und Radiostrahlung beobachtet. Auch energiereiche atomare (Elektronen Protonen Heliumkerne) können emittiert werden.

Ein geomagnetischer Sturm bleibt meist unbemerkt. Stürme können aber Satelliten elektrische Anlagen oder stören - was in den vergangenen Jahren vorkam. Im Alltag ist das Phänomen ungefährlich. Strahlenbelastung gibt es jedoch in der Raumfahrt und bei manchen Langstreckenflügen.

Jedes Sonnenobservatorium dient neben der Beobachtung von Sonnenflecken auch zur Messung von Flares und Strukturen der Sonnenkorona . Es gibt neuerdings spezielle Satelliten welche verstärkte Gaswolken von Flares schon vor dem Eintreffen auf der Erde registrieren.

Nach Angaben des GFZ ( Geoforschungszentrum Potsdam ) legte der bislang größte Sonnensturm der am 1./2. September 1859 die gerade eingeführten Telegrafenleitungen lahm und Polarlichter die noch in Rom und Havanna waren. Auch im Herbst 2003 waren Polarlichter bis in den Süden und in Österreich zu beobachten.



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