Beim Sonnenobservatorium von Goseck handelt es sich um eine runde mit einem Durchmesser von ca. 75 m drei Zugangstoren. Man nimmt an dass die um 5000 v. Chr. entstanden ist und den so genannten Henge-Monumenten zuzuordnen ist. Die Datierung konnte augrund zahlreichen Keramikfunden aus der Zeit der Stichbandkeramik erfolgen. ist das Sonnenobservatorium von Goseck das älteste Henge-Monumente. Im Zusammenhang mit der Himmelsscheibe von Nebra kommt der Anlage für die Frühzeit Europas eine nicht unerhebliche Bedeutung zu da davon auszugehen hat dass die hier ansässige weit früher als bisher angenommen über astronomisches verfügte.
Bisher wurde von den Archäologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein kleiner Teil des Außenrings der einem Graben einem Wall und von zwei Palisaden gebildet wurde inklusive des Südosttores der ausgegraben. Dabei wurde festgestellt dass dieses Tor den Tag der Wintersonnenwende also den 21. Dezember anpeilt wenn von den Gegebenheiten von vor ca. 7000 ausgeht. Es scheint so dass das bisher nicht ausgegrabene Südwesttor eine Ausrichtung auf den der Sommersonnenwende erfahren hat.
Der Leiter der Ausgrabung Prof. Dr. Francois Bertemes kündigte an mit Hilfe von amerikanischen Forschern die gesamte in den nächsten Jahren ausgegraben werden solle. der Erhaltungszustand ausgesprochen gut sei könne sogar eine Rekonstruktion gedacht werden.
Die Anlage konnte aufgrund von Luftbildern Zusammenhang mit geophysikalischen Auswertungen entdeckt werden.
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