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Sonnenwind


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Der Sonnenwind ist ein Strom geladener Teilchen der der Sonne ins All strömt.


Ein Experiment zur Erforschung des Sonnenwindes.
Das Sonnenwindsegel wird von Aldrin ausgerichtet
(Foto: Apollo 11 NASA )

Inhaltsverzeichnis

Entstehung und Zusammensetzung

Der Sonnenwind besteht hauptsächlich aus Protonen und Elektronen sowie aus Heliumkernen ; andere Atomkerne und nicht ionisierte (elektrisch Atome sind nur in kleinem Umfang vorhanden. der Sonnenwind aus den äußeren Schichten der stammt spiegelt der Sonnenwind die Elementhäufigkeit dieser der Sonne nicht exakt wider da durch ( FIP-Effekt ) manche Elemente im Sonnenwind angereichert bzw. werden. Im Inneren der Sonne wurden die durch die dort stattfindende Kernfusion geändert da die äußeren Schichten der jedoch nicht mit den inneren Schichten gemischt entspricht deren Zusammensetzung noch der Zusammensetzung des aus dem sich das Sonnensystem gebildet hat. Erforschung des Sonnenwinds ist deshalb auch interessant sowohl auf die chemische Zusammensetzung als auch die Isotopenhäufigkeiten des Urnebels schließen zu können.

Die Sonne verliert durch den Sonnenwind Sekunde etwa 1 Million Tonnen ihrer Masse. unterscheidet den langsamen und den schnellen Sonnenwind. Geschwindigkeit des langsamen Sonnenwinds liegt bei etwa Kilometern pro Sekunde der schnelle Sonnenwind der den koronalen Löchern austritt erreicht 800-900 Kilometer pro In Erdnähe hat der Sonnenwind eine Dichte von ca. 5*10 6 Teilchen pro m 3 .

Auswirkungen des Sonnenwinds

Da der Sonnenwind aus elektrisch geladenen Teilchen besteht stellt er ein Plasma dar das sowohl das Magnetfeld der Sonne wie auch das der Erde verformt. Das irdische Magnetfeld hält den zum größten Teil von der Erde ab. bei einem starken Sonnenwind können die Teilchen die hohen Schichten der Atmosphäre eindringen und Polarlichter hervorrufen ebenso wie auf anderen Planeten einem Magnetfeld. Starke Sonnenwinde haben auch Einfluss die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen und können anderem den Kurzwellenfunk und die Kommunikation mit Satelliten stören.

Ein deutlich sichtbares Anzeichen für die des Sonnenwinds liefern die Kometen : Kometenschweife zeigen immer von der Sonne denn die Gas- und Staubteilchen welche die und den Schweif bilden werden vom Sonnenwind

Der Sonnenwind reicht weit bis über äußeren Planetenbahnen hinaus. Er treibt das interstellare aus dem Sonnensystem hinaus und bildet eine Art Blase Weltall welche Heliosphäre genannt wird. Die Grenze der Heliosphäre der die Teilchen des Sonnenwinds abgebremst werden Heliopause . Sie wird oft als die Grenze Sonnensystems angesehen. Die genaue Entfernung ist nicht Beobachtungen der Raumsonde Voyager 2 geben Grund der Annahme dass sich die Heliopause in der vierfachen Entfernung des Plutos befindet.

Entdeckung und Erforschung

Bereits 1859 beobachtete der Forscher Richard Carrington einen zwischen Sonnenflares und zeitlich versetzten irdischen Magnetfeldstürmen - obwohl damals unerklärlich - ein frühes für die Existenz des Sonnenwindes war. Anfang 20. Jahrhunderts vertrat der norwegische Physiker Kristian Birkeland die Auffassung die Polarlichter durch Teilchenströme von der Sonne ausgelöst. Seine wurde jedoch ebenso wenig ernst genommen wie des deutschen Physikers Ludwig Biermann der eine Teilchenstrahlung" annahm um die Richtung der Kometenschweife zu können. Astronomen war aufgefallen dass die nicht exakt von der Sonne weg gerichtet sondern einen kleinen Winkel dazu aufwiesen. Biermann diese Eigenschaft 1951 durch die Bewegung des Kometen in sich ebenfalls bewegenden Teilchenstrom gewissermaßen ein seitliches durch die Strömung . E.N. Parker hat 1959 die Bezeichnung Sonnenwind eingeführt und eine magnetohydrodynamische Theorie zur des Sonnenwindes vorgeschlagen.

Die Existenz des Sonnenwinds konnte erst 1959 durch die sowjetische Lunik 1 und 1962 durch die amerikanische Raumsonde Mariner 2 auf ihrem Weg zur Venus experimentell bestätigt werden.Ein weiterer Meilenstein in Erforschung des Sonnenwindes waren die Sonnenwindsegel welche Ausnahme von Apollo 13 und 17 bei Mondlandungen aufgestellt wurden und Daten über die der Edelgase Helium Neon und Argon im Sonnenwind lieferten. Viele Missonen haben zum Verständnis des Sonnenwindes beigetragen. Raumsonden Pioneer 10 /11 Voyager 1 /2 und die Ulysses-Mission lieferten Daten des Sonnenwindes außerhalb der während Helios 1/2 und die Mariner - und Pioneer-Missionen zur Venus sowie russische VeGa -Sonden Daten von innerhalb der Erdumlaufbahn lieferten. 1-8 AIMP 1/2 ACE ISEE 1-3 Sonden das Sonnenobservatorium SOHO lieferten Sonnenwinddaten in Erdnähe. Die Ulysses-Mission auch Daten über den Sonnenwind außerhalb der Ekliptik . Im Jahr 2001 wurde die Genesis-Mission gestartet bei welcher hochreine Kristalle im der Lagrange-Punkt L1 des Erde-Sonne-Systems dem Sonnenwind ausgesetzt sollen und danach zur Untersuchung zur Erde werden sollen.

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