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Sorgerecht


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Das Sorgerecht ist ein Rechtsbegriff im deutschen Familienrecht weitgehend geregelt im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB in den §§ 1626-1698b. Das Sorgerecht die Rechte der Eltern oder Sorgeberechtigten gegenüber ihren Kindern.

Es gibt zwei ausdrückliche und einen Teilbereiche des Sorgerechts: Die Personensorge und die sind ausdrücklicher Teil der Elterlichen Sorge das der Kinder vor Gericht oder gegenüber Dritten Teil:

  • Die Personensorge umfasst unter anderem die Pflege Beaufsichtigung Erziehung des Kindes sowie die Bestimmung über Umgang der Kinder mit Dritten deren Aufenthalt die Verantwortung für die Schul- und Ausbildung.
  • Die Vermögenssorge umfasst die Verwaltung des Besitzes der ausgenommen der Verfügung über das Taschengeld.
  • Das Vertretungsrecht beinhaltet die Prozessführung für die Kinder die Wahrung der Rechte der Kinder.

Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1996 wurde Pflichtcharakter der Elterlichen Sorge deutlicher unterstrichen: Eltern zuvörderst die Pflicht daneben aber auch das in unserer Rechtsprechung sehr hochstehende - Recht Elterlichen Sorge.

Das Sorgerecht fällt in Deutschland an leibliche Mutter bei ehelichen Kindern an die und deren Ehemann (§ 1626a BGB ); im gleichen Paragraphen ist geregelt dass eine Sorgeerklärung Mutter und Vater auch bei ehelichen Kindern die gemeinsame Sorge erklären können.

Nach der Scheidung verbleibt es im Regelfall bei der elterlichen Sorge es sei eine der Parteien das alleinige Sorgerecht und das Gericht sieht etwas dem Kindeswohl förderliches.

Die Regelung daß nichtehelichen Vätern kein zusteht wurde für verfassungswidrig gehalten da Frauen der Trennung häufig kindeswohlfeinlich Umgang der Väter den Kindern verweigern. Das BVerfG hat den infolgedessen zur Neuregelung zur Stärkung der Väterrechte

Kritik wird hierbei vor allen von Vertretern nichtehelicher Väter und geschiedener Ehemänner geführt sie befürchten die Gerichte bevorzugen wie es Zeit geschah die Mütter bei Sorgerechtsentscheidungen. Ebenso die Rechtslage unter Kritik dass Väter ohne der Mutter nicht das Sorgerecht an ihren ehelichen Kindern erhalten können.




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