Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Sozialabbau bezeichnet die Verminderung von öffentlichen Sozialleistungen die Beschneidung von Leistungen der Sozialversicherungen . Im politischen Meinungskampf wird der Begriff auch gebraucht um den Abbau von Steuerprivilegien oder Subventionen zu kritisieren.
In der Bundesrepublik wurde seit den 1970er Jahren ein hoher Standard sozialer Absicherung Die Finanzierung dieser Absicherung war jedoch zu Zeitpunkt gesichert: Die Arbeitslosigkeit stieg und verursachte hohe Kosten; gleichzeitig die Einnahmen aus den Sozialversicherungsbeiträgen. Die dadurch Defizite wurden durch höhere Staatsverschuldung ausgeglichen.
Bei der Wiedervereinigung wurden die beitragsfinanzierten Sozialsysteme stark belastet ihnen versicherungsfremde Leistungen auferlegt wurden um eine der Staatsverschuldung bzw. Steuererhöhungen zu vermeiden.
Der europäische Stabilitätspakt sorgte dafür dass die Staatsverschuldung nicht beliebig wachsen konnte. Darüber hinaus stiegen durch Euro-Einführung die Realzinsen für Kredite in Deutschland relativ zum Ausland.
Die härtere internationale Konkurrenz durch offenere Märkte wachsende Produktivität und Bildungssysteme in Staaten mit weit geringeren Löhnen Steuern verschärfen den Druck auf Wirtschaft und im Inland Sozialleistungen und Arbeitskosten zu senken. sollen Arbeitsplätze in Deutschland erhalten und deren ins Ausland gebremst werden. (Seit 1995 haben die deutschen Metallarbeitgeber nach eigenen Angaben 50.000 Arbeitsplätze im Ausland geschaffen [1] .)
Kritiker des Sozialabbaus sind Gewerkschaften Sozialverbände Globalisierungskritiker sowie einige Parteien. Sie argumentieren dass Sozialabbau die " Soziale Gerechtigkeit " abnehme und die Soziale Ungleichheit wachse. Statt Sozialabbau schlagen sie Steuererhöhungen eine Verbreiterung der Einnahmenbasis der Sozialversicherungen vor auch eine höhere Staatsverschuldung zur Finanzierung gezielter Wachstumsprogramme.
Befürworter meinen dass die hohen Kosten die Sozialversicherungen die Arbeitslosigkeit steigen und damit letztlich sogar die soziale Ungleichheit wachsen lassen. Weiterhin verweisen sie darauf es nicht gerecht sei zukünftigen Generationen die doppelte Bürde Staatsverschuldung und der Überalterung aufzuzwingen. Sie äußern zunehmend Kritik an Politik deutscher Gewerkschaften: Anders als skandinavische Gewerkschaften diese weiterhin davon aus dass sich hohe nicht negativ auf die Beschäftigung auswirken. Den wird vorgeworfen sie nähmen keine konstruktive Haltung Reformen und Veränderungen ein ( DGB -Vorsitzender Sommer am 3. April 2004: "Sozialabbau Mist").
Die regierende SPD traditionell gewerkschaftsfreundlich wandte sich in grundlegenden von der Haltung der Gewerkschaften ab und wenn auch moderater als von der Opposition von der Wirtschaft gefordert den Sozialabbau in fort ( Agenda 2010 ).
Dagegen protestieren zunehmend mehr Menschen. An europäischen Aktionstag gegen Sozialabbau demonstrierten am 3. April 2004 alleine in Deutschland mehr als 500 Menschen. Ihr Anliegen ist die Verbindung von mit sozialer Gerechtigkeit. Sie bezweifeln die vorherrschende wonach die Entlastung der Unternehmen in den Aufschwung führt.