Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ( SPD ) ist nach der Zentrumspartei die zweitälteste Partei Deutschlands.
Am 31. Dezember 2003 hatte die ca. 651.000 Mitglieder. Mitglied kann jeder werden sich zu den Zielen der Partei bekennt; bedeutet auch Ausländer oder Deutsche die dauerhaft Ausland leben können Mitglied werden. Etwa 40 der SPD-Mitglieder sind älter als 60 Jahre. drei Viertel der Mitglieder sind männlich. Ungefähr Hälfte sind Arbeiter oder Angestellte weitere 12 Hausfrau oder Hausmann und weitere 11 Prozent beamtet. Der Anteil der beamteten Funktionsträger ist hoch.
Oberstes Entscheidungsgremium der Partei ist der Bundesparteitag . Dieser setzt sich zusammen aus Delegierten von den Regionalorganisationen bestimmt werden sowie aus Mitgliedern des Parteivorstands. Bei der Wahl der muss wie bei allen anderen SPD-Gremien eine von eingehalten werden die bestimmt dass beide mit mindestens 40 Prozent in einer Delegation sein müssen.
Der Parteitag wählt unter anderem den der in der Zeit zwischen den Parteitagen Geschäfte führt.
Die SPD gliedert sich in Bezirke weitestgehend den Grenzen der Bundesländer entsprechen. Nur Hessen und Niedersachsen gibt es noch traditionelle Bezirke auf in diesen Ländern ist der Landesverband ausschließlich landespolitische Fragen zuständig.
Die SPD besitzt mehrere Arbeitsgemeinschaften:
Jusos - Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten der SPD
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF)
Über die Medienholding deutsche druck- und (dd_vg) gibt die SPD ihre traditionsreiche Mitgliederzeitung Vorwärts " heraus und ist an verschiedenen regionalen deren Zeitungen einen knapp zweiprozentigen Marktanteil haben mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Außerdem hat die jetzt einen 90-prozentigen Anteil an der " Frankfurter Rundschau " übernommen.
Die bedeutendsten Führer der deutschen Sozialdemokratie und - nach ihrem Entstehen - SPD waren August Bebel Paul Singer und Wilhelm Liebknecht . Neben ihm waren Rosa Luxemburg und Clara Zetkin wichtige Persönlichkeiten. Die frühe SPD stand Gewerkschaften recht nahe und gewann unter anderem dieses Umstandes immer mehr an Einfluss bei Arbeitern und deshalb auch im Reichstag. Im 1890 kam die Partei schon auf 27 Prozent der Stimmen und 1912 war sie mit 34 8 Prozent stärkste Fraktion im Reichstag . Nach den Tode Bebels 1913 übernahm Friedrich Ebert die Führung der Partei.
Die historischen Auseinandersetzungen um die Sozialdemokraten Repressionen; siehe Sozialistengesetz ) führten dazu dass die Parteistruktur der sich am intensivsten entwickelte und hohe Effizienz Der riesigen Bevölkerungsgruppe der Arbeiter wohnte durch kritische soziale Lage ein hohes politisches Potenzial Sie machten die SPD bald zur mitgliederstärksten in Deutschland.
Als der Erste Weltkrieg ausbrach stimmte SPD-Reichstagsfraktion der Gewährung von Kriegskrediten zu. Einzig Karl Liebknecht (Sohn von Wilhelm Liebknecht ) der für die SPD im Reichstag stimmte gegen die Kredite. Viele Mitglieder der waren mit dieser Entwicklung ihrer Partei nicht und gründeten die USPD (Unabhängige SPD) und den Spartakusbund wobei dabei bis 1919 der Rest SPD sich zur MSPD (Mehrheits-SPD) umbenannte.
Nach der Revolution vom November 1918 bildete die SPD zusammen mit der USPD den Rat der Volksbeauftragten stellte von 1919 bis 1925 mit Ebert den Reichspräsidenten und war bis 1920 in allen vertreten. Danach - insbesondere nach dem Linksruck der Wiedervereinigung mit der Rest-USPD 1922 - sich die SPD nur noch an wenigen Reichsregierungen zuletzt an der Großen Koalition unter Hermann Müller während sie in Preußen mit Otto Braun von 1920 bis 1932 fast durchgehend Ministerpräsidenten stellte.
Die SPD versuchte als "konstruktive Opposition " ihren Einfluss auf die Reichspolitik zu da sie fürchtete durch häufige Regierungsbeteiligungen noch enttäuschte Arbeiter-Wähler an die KPD zu verlieren. Ihre soziale Basis während Weimarer Republik stellten vor allem die gewerkschaftlich organisierten dar.
Während des Aufstiegs der NSDAP konnte die SPD zwar ihren Wählerstamm halten den Stimmengewinnen Nationalsozialsten die zu einem Gutteil auch aus Nicht- und Jungwählerreservoir kamen hatte sie allerdings entgegenzusetzen. Aufgrund ihrer organisatorischen Verkrustung der Unmöglichkeit Zusammenarbeit mit der KPD dem Rechtsruck und mit Ausnahme des Zentrums - der Marginalisierung bürgerlichen Parteien fand sie für den Widerstand den heraufziehenden Nationalsozialismus auch keine Bündnispartner. Durch " Preußenschlag " ihrer letzten Bastion beraubt konnten ihre bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz nur noch symbolischen Widerstand darstellen. Am 7. Juli 1933 wurde die SPD verboten.
Auch die Sozialdemokraten wurden während der Zeit des Dritten Reiches verfolgt. Viele Mitglieder die sich nicht Exil flüchten konnten oder wollten starben in Konzentrationslagern und Zuchthäusern . Im Exil bestand die SPD jedoch und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie allen vier Teilen Deutschlands neu gegründet. In sowjetischen Besatzungszone der späteren DDR wurden SPD und KPD 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zur SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) zwangsvereinigt. Den von Josef W. Stalin angeordneten Säuberungen innerhalb der SED fielen viele Sozialdemokraten Opfer.
In Westdeutschland stand die SPD der der Bundesregierung entworfenen sozialen Marktwirtschaft zunächst äußerst kritisch gegenüber und forderte Verstaatlichung aller Grundstoffindustrien. Im Gegensatz zu Adenauers Politik der Westbindung stellte die SPD Ziel der Wiedervereinigung über an eine zu enge Anlehnung die USA und Westeuropa. SPD-Konzeptionen zur Deutschlandpolitik aus Zeit halten eine politische Neutralität Deutschlands für möglich und sprechen sich gegen eine Wiederbewaffnung des Landes auf.
Der Versuch der Opposition Willy Brandt durch ein konstruktives Mißtrauensvotum zu stürzen misslang. Bei den darauffolgenden Neuwahlen errang die SPD den grössten Erfolg Geschichte und wurde erstmals stärkste Bundestagsfraktion.
Auf Grund der Guillaume -Affäre trat Willy Brandt 1974 als Kanzler Helmut Schmidts zurück blieb aber Parteivorsitzender.
Aufgrund einer wirtschaftlichen Krise in der steigenden Arbeitslosenzahlen und aus parteistrategischem Kalkül kündigte die jedoch 1982 die Koalition auf.
Am 7. Oktober 1989 wurde in Schwante bei Berlin eine Partei der DDR (SDP) gegründet die am am 26./27. September 1990 also noch vor Vereinigung der beiden deutschen Staaten in der aufging. So konnte sich die SPD leichter Osten etablieren. Zu den Gründungsmitgliedern der SDP Angelika Barbe Martin Gutzeit Markus Meckel Stephan Hilsberg und Ibrahim Böhme . Bei den Volkskammerwahlen am 18. März erhielt sie entgegen den Prognosen jedoch nur 76 % der Stimmen.
Auf Grund ihrer uneinheitlichen Linie in auf die deutsche Einheit unterlag Oskar Lafontaine bei der Bundestagswahl 1990 deutlich. Insbesondere Lafontaines skeptische wirtschaftliche Prognosen Einschätzungen zur Notwendigkeit von Steuererhöhungen fanden beim keinen Anklang obwohl sich selbige nach der als richtig erweisen sollten.
Auch 1994 schaffte es Kanzlerkandidat Rudolf Scharping trotz deutlicher Stimmengewine nicht Helmut Kohl
Erst bei der Bundestagswahl 1998 gelang der SPD mit Ministerpräsident Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat die Rückkehr an die diesmal in einer Koalition mit Bündnis 90/Die Die SPD wurde zum zweiten mal in Geschichte der Bundesrepublik stärkste Bundestagsfraktion.
Die Koalition wurde bei der Bundestagswahl 2002 nur knapp im Amt bestätigt die stellt aufgrund von vier Überhangmandaten knapp die Bundestagsfraktion.
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