Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Soziale Normen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Soziale Normen sind konkrete Vorschriften die Verhalten betreffen. Die Einhaltung von Normen wird Sanktionen garantiert ( Belohnung oder Bestrafung ). Diese Sanktionen können durch die Mitmenschen oder durch Personen in einer bestimmten Machtposition .

Normen werden Häufig aus ethisch - moralischen Zielvorstellungen ( Werten ) abgeleitet. Verhält sich jemand entsprechend einer ohne dabei bewusst an die mit dieser verbundenen Sanktionen zu denken so hat er Norm internalisiert. Normen dienen dazu das soziales Handeln vereinfacht wird durch die Existenz von wird es möglich Erwartungen über das Verhalten Personen zu bilden.

Den Zustand der Abwesenheit von sozialen wird nach Durkheim als Anomie bezeichnet.

- allgemein bedeuten Normen in den Regelungen des sittlichen oder konventionellen Verhaltens der die innernhalb einer gesellschaftlichen Gruppe gelten. Dazu z. B. Sitten und Gebräuche Verbote und Sie dienen dem Schutz von Werten sie dem Individuum zu leben und der Gemeinschaft Für den Einzelnen haben sie eine Entlastungsfunktion: geben ihm Orierntierung und befreien ihn von dauernden Druck sich selbst Verhaltensregeln suchen zu In einer offenen Gesellschaft sind Normen nicht für allemal festgelegt sondern unterliegen einem stetigen

- Eine sittliche Norm setzt dem Wertmaßstäbe z. B. "Behandle deinen Mitmenschen so du selbst behandelt werden willst". Für mündige gewinnen Handlungsnormen nicht schon dadurch Gültigkeit dass gegeben sind sondern ihr Verpflichtungscharakter ergibt sich verantwortlicher Prüfung. Eine Norm die nicht auf Wert gründet hat keine sittliche Bindekraft.

- Christliche Normen orientieren sich an Weisungen und dem Menschenbild der Bibel am Jesu und an seiner Auslesung in der und Praxis der Kirche. Kirchliche Autoritäten haben Aufgabe tradierte Normen aufgrund neuer Erkenntnisse und Veränderungen weiterzuentwickeln und ggf. zu korrigieren. Der seinem Glauben verantwortlich handelnde Christ muss jeweils inwieweit eine konkrete Norm Grundwerte tatsächlich zu und zu fördern vermag d. h. um mündigen Gehorsam zu ermöglichen verlangt die Autoritätsargumentation ergänzender Vernunftargumentation.




Bücher zum Thema Soziale Normen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Soziale_Normen.html">Soziale Normen </a>