Die Soziologie fragt nach dem Sinn und den Strukturen des sozialen Handelns der sozialen Gebilde (bzw. Systeme ) und welchem sozialen Wandel diese unterliegen. Dabei wird oft zwischen Blick auf Gesellschaften (Makrosoziologie) und dem Blick das Verhältnis von Person und sozialem System unterschieden.
Das bedeutet in der Zitierung von Max Webers Definition einer verstehenden und zugleich erklärenden Soziologie (§ 1 Wirtschaft und Gesellschaft): ist "eine Wissenschaft welche soziales Handeln deutend und dadurch in seinem Ablauf und seinen ursächlich erklären will". Um eine der Soziologie Methodik wurde seit den Anfängen der Disziplin sogenannten Methodenstreit gerungen.
Als Begründer der deutschen Soziologie gelten Ferdinand Tönnies ( Gemeinschaft und Gesellschaft 1887) Georg Simmel und Max Weber . 1909 wurde die Deutsche Gesellschaft für Soziologie gegründet. Heute lassen sich mehrere große in der deutschsprachigen Soziologie unterscheiden. Einflussreich sind einen Vertreter/innen eines Rational Choice -Ansatzes ein bekannter Vertreter dieser Richtung in ist Hartmut Esser. Zwei weitere einflussreiche Denkrichtungen zum einen die Kritische Theorie und zum anderen die Systemtheorie in der Folge von Parsons und insbesondere im deutschsprachigen Raum Luhmann . Ein vierter wichtiger Ansatz zeitgenössischer deutschsprachiger sind - grob umrissen - interpretativ und qualitativ-rekonstruktiv ausgerichtete Arbeiten.
Der allgemeinen Soziologie werden die für das Fach wichtigen Ansätze und auch Sachgebiete wie das Verhältnis Person und sozialem System sowie die Struktur der Wandel von sozialen Systemen zugerechnet.
Spezielle Soziologien - auch Bindestrichsoziologien genannt - befassen sich mit den Strukturen und Prozessen gesellschaftlicher Teilsysteme oder institutioneller Bereiche. Zu speziellen Soziologien zählen (s. a. die Sektionen DGS ) unter anderem folgende Gebiete:
In zwei Bänden wird in kleinen Textauszügen soziologisches Denken mit deren Problemen und Begriffen jeden Interessierten und Erstsemestler eingeführt. Jedes Kapitel sich um einen soziologischen Begriff und baut den vorgehenden auf. Auch werden verschiedene Gedankegebäude wiederholt. Es ist daher gerade für Erstsemestler passendes Grundlagenbuch.
Wiederum in zwei Bänden zeigt eine jüngere von Soziologen im Rahmen von jeweils 20 wer die Klassiker sind. Einunddreißig von ihnen erstens in ihrem Leben und dem zeitgenössischen zweitens in ihrem Werk und deren wichtigsten und drittens in ihrer Wirkung auf das soziologisches Denken und auf die gegenwärtige internationale dargestellt. Diese beiden Bände helfen die Klassiker zu rekapitulieren und in eine Geschichte zu